Haus nach Brand unbewohnbar – zwei Verletzte in Oelsberg
Feuerwehr und Polizei sind mit etwa 140 Kräften im Einsatz, als in Oelsberg ein Wohnhaus ausbrennt. Das Obergeschoss ist einsturzgefährdet, die Bewohner kommen bei Verwandten unter.
Das Feuer brach in der Nacht aus, die Einsatzkräfte löschten es gegen 04.00 Uhr. Feuerwehr Nastätten/dpa
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Bei einem Hausbrand in Oelsberg (Rhein-Lahn-Kreis) sind ein Bewohner und ein Feuerwehrmann leicht verletzt worden. Rettungskräfte brachten sie in Krankenhäuser, wie die Feuerwehr mitteilte. Das Gebäude ist bis auf Weiteres unbewohnbar.
Das Feuer brach in der Nacht aus, die Einsatzkräfte löschten es gegen 04.00 Uhr. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Dachgeschoss des Wohnhauses bereits in Vollbrand - dichter Rauch drang aus den Fenstern und dem Dachstuhl. Die Bewohner verließen laut Feuerwehr das Gebäude rechtzeitig und fanden bei Verwandten Unterkunft. Die Polizei geht derzeit von einem technischen Defekt als Brandursache aus.
Um versteckte Glutnester in der Dachkonstruktion zu erreichen, öffneten die Einsatzkräfte das Dach teilweise mit einer Drehleiter. Auch eine Drohne wurde eingesetzt. Die Feuerwehr schaltete das Wohnhaus und angrenzende Gebäude stromlos. Das Obergeschoss und der Spitzboden gelten als akut einsturzgefährdet, wie es hieß.
Die örtliche Feuerwehr stellte bis zum Vormittag eine Brandsicherheitswache. Insgesamt waren rund 140 Kräfte im Einsatz. Die Schadenshöhe ist bisher nicht bekannt.