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Hase stoppt Flieger – So schützt sich der Dresdner Airport

Ein Hase auf der Startbahn sorgte am Dresdner Flughafen für Verzögerungen. Wie der Flughafen auf solche Zwischenfälle vorbereitet ist, erklärt ein Sprecher.

13.07.2026

Ein Hase bremste den Flugverkehr in Dresden aus. (Symbolbild)Sebastian Kahnert/dpa

Ein Hase bremste den Flugverkehr in Dresden aus. (Symbolbild)Sebastian Kahnert/dpa

© Sebastian Kahnert/dpa

Ein Hase hat den Flugverkehr am Airport in Dresden für kurze Zeit ausgebremst. Bei der Landung hatte ein Flugzeug am Sonntagabend das Tier überrollt, wie Uwe Schuhart, Sprecher der Mitteldeutschen Flughafen AG, mitteilte. Für Kontrollen wurde die Start- und Landebahn für rund eine halbe Stunde gesperrt.

„Generell ist der Flughafen ein geschlossenes System mit einem mehr als zwei Meter hohen Zaun“, erläuterte Schuhart. Größere Tiere wie Rehe oder Wildschweine können diesen den Angaben zufolge nicht überwinden. „Es ist auch bis auf den jetzigen Vorfall mit dem Hasen in den vergangenen Jahren noch nie zu einer Kollision auf der Landbahn gekommen.“

Außerdem fahren Mitarbeiter des Flughafens zur Kontrolle mehrmals am Tag den Bereich der Start- und Landebahn ab. Sollte ein kleineres Tier entdeckt werden, werde es verscheucht.

Der Vorfall mit dem Hasen hatte laut Schuhart routinemäßig ein besonderes Prozedere ausgelöst. Die Start- und Landebahn wurde geschlossen und kontrolliert. Eine Maschine wich auf den Airport Leipzig/Halle aus, zwei andere Flugzeuge kreisten in der Warteschleife über Dresden. Nach einer halben Stunde wurde Entwarnung und die Start- und Landebahn wieder freigegeben. Ein Schaden sei nicht entstanden.