Harte Hütter-Kritik: Eintracht „zu wenig professionell“
Eintracht Frankfurt gibt gegen Freiburg erneut eine Pausenführung aus der Hand. Trainer Adi Hütter findet klare Worte.
Unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: Adi HütterFlorian Wiegand/dpa
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Nachdem Eintracht Frankfurt in der Fußball-Bundesliga erneut eine Pausenführung aus der Hand gegeben hat, übte Trainer Adi Hütter deutliche Kritik an seinen Spielern. „Ich bin mit dem Punkt zufrieden. Deswegen, weil die Leistung einfach nicht gut genug war“, sagte der 56-Jährige nach dem 2:2 gegen den weiter ungeschlagenen SC Freiburg. „Zu einem Sieg gehört auch die Leistung und die haben wir nicht gebracht.“
Zweimal gingen die Hessen durch Younes Ebnoutalib und Jonathan Burkardt in Führung, zweimal glich der Sport-Club aus. Erneut kassierte die Eintracht unmittelbar nach Wiederbeginn einen Gegentreffer. Über dieses „Geschenk an Freiburg“ ärgerte sich Hütter. „Wir sind ja klar in Ballbesitz und kriegen dann ein sehr, sehr billiges Tor. Das müssen wir abstellen und da habe ich kein Verständnis.“ Das Verhalten in dieser Situation sei „zu wenig professionell“, meinte der Österreicher.
Nicht nur physische Gründe
Auf der Suche nach Antworten tut sich Hütter schwer. „Wir haben in allen vier Spielen zur Pause geführt und es dann über 90 Minuten nicht immer hingebracht“, sagte er. Jedoch wäre es seiner Ansicht nach zu einfach, es nur auf die physische Komponente zu schieben.
Zum Abschluss des ersten Blocks vor der nun beginnenden Länderspielpause steht die Eintracht bei fünf Punkten. Auf den ersten Heimsieg seit seiner Rückkehr an den Main wartet Hütter noch. Geht der Blick der Frankfurter in der Tabelle dennoch nach oben? „In der Phase sollte man kleinere Brötchen backen“, sagte Hütter, dem die Unzufriedenheit über die Leistung auch deutlich anzumerken war.
Trafen für Frankfurt: Jonathan Burkardt und Younes Ebnoutalib Florian Wiegand/dpa
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