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Hamburgs Polizeipräsident Schnabel will zurück nach NRW

Polizeipräsident Falk Schnabel zieht es aus persönlichen Gründen zurück nach Nordrhein-Westfalen. Was das für Hamburgs Polizei bedeutet und wie es nun weitergeht.

01.10.2026

Schnabel will aus familiären Gründen nach NRW zurückkehren. (Archivbild) Lilli Förter/dpa

Schnabel will aus familiären Gründen nach NRW zurückkehren. (Archivbild) Lilli Förter/dpa

© Lilli Förter/dpa

An der Hamburger Polizeispitze steht ein Führungswechsel an: Polizeipräsident Falk Schnabel will aus persönlichen Gründen nach Nordrhein-Westfalen zurückkehren, wie die Innenbehörde mitteilte. Demzufolge soll er bei der Stadt Köln die Leitung eines neu eingerichteten Dezernats für Sicherheit, Ordnung und Recht übernehmen. Über die Personalie wird den Angaben zufolge in einer Woche entschieden. 

„Im Falle seiner Wahl, die am 8. Oktober 2026 stattfindet, steht sein Wechsel im Frühjahr kommenden Jahres bevor“, heißt es in der Mitteilung. Bis dahin werde Schnabel seine Aufgaben als Hamburger Polizeipräsident in vollem Umfang weiter wahrnehmen.

Der 57-Jährige hatte das Amt in der Hansestadt vor knapp drei Jahren übernommen. Zuvor war er Polizeipräsident in Köln.

Grote würdigt hervorragende Arbeit Schnabels

„Falk Schnabel hat die Polizei Hamburg in den vergangenen drei Jahren hervorragend geführt, innovative Impulse für deren Weiterentwicklung gesetzt und wichtige Weichen für die Stärkung der inneren Sicherheit in Hamburg gestellt, von denen wir lange profitieren werden“, sagte Innensenator Andy Grote. Seine Entscheidung, „von der ich weiß, dass sie ihm nicht leichtgefallen ist“, respektiere er.

Er blicke mit Stolz auf das zurück, „was wir in den vergangenen drei Jahren gemeinsam mit Senator Grote erreicht und aufgebaut haben“, sagte Schnabel. „Mein Wunsch, nach Nordrhein-Westfalen zurückzukehren, und der damit verbundene Wechsel des Aufgabenbereichs beruhen auf familiären Gründen, die ich trotz meiner tiefen Verbundenheit zu dieser Stadt und zur Polizei nicht ignorieren kann.“

Kölner Oberbürgermeister schlägt Schnabel vor 

Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) hat dem Rat der Stadt vorgeschlagen, Schnabel für acht Jahre zum Beigeordneten zu wählen. Im Zuge einer Neuordnung der Verwaltungsstruktur werde das Thema Sicherheit organisatorisch erstmals in dem neuen Dezernat gebündelt, das Schnabel leiten soll, teilte die Domstadt mit.

„Falk Schnabel kennt Köln und weiß aus seiner Zeit als Polizeipräsident, welche Herausforderungen eine Millionenstadt bei Sicherheit und Ordnung zu bewältigen hat“, erklärte Burmester.