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Hamburg erlebt schneereichsten Januar seit vielen Jahren

Kälter als im Gefrierfach: In Hamburg und Schleswig-Holstein purzeln die Rekorde. Was der DWD für das Wochenende vorhersagt – und warum der Januar in Erinnerung bleibt.

30.01.2026

Auch am Wochenende bleibt es im Norden winterlich. (Symbolbild)Gregor Fischer/dpa

Auch am Wochenende bleibt es im Norden winterlich. (Symbolbild)Gregor Fischer/dpa

© Gregor Fischer/dpa

In Hamburg hat es in diesem Januar bisher insgesamt 21 Tage mit einer Schneedecke gegeben. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, ist das der höchste Wert seit 2010. Die mittlere Temperatur in der Hansestadt lag im ersten Monat des Jahres bei minus 0,3 Grad. Am kältesten war es am 11. Januar mit minus 14,3 Grad, der Höchstwert wurde am 16. Januar mit 12,0 Grad gemessen. 

Auch in Schleswig-Holstein lag an 14 Tagen eine Schneedecke, womit der Monat zu den schneereichsten Januarmonaten seit mindestens 2013 zählt. Der kälteste Ort war Hattstedt (Kreis Nordfriesland), wo am 11. Januar minus 18,6 Grad registriert wurden. 

Zur Monatsmitte stiegen die Temperaturen spürbar an und erreichten am 16. Januar in Itzehoe (Kreis Steinburg) und Quickborn (Kreis Pinneberg) mit jeweils 11,6 Grad die Januar-Höchstwerte. Der Mittelwert betrug minus 0,1 Grad.

Das Wochenende bleibt weiter winterlich

Für das Wochenende rechnet der DWD weiter mit Winter-Temperaturen. Am Samstag wird zunächst leichter Schneefall erwartet. Die Höchsttemperaturen sollen bei minus einem Grad in der Mitte und im Osten Schleswig-Holsteins, null Grad in Hamburg und einem Grad plus auf Helgoland liegen. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen minus drei und minus sechs Grad. 

Der Sonntag wird stark bewölkt erwartet. Laut DWD bleibt es bis auf vereinzelte Schneeschauer trocken. Die Höchstwerte sollen bei minus fünf Grad in Ostholstein, minus vier Grad in Hamburg und minus einem Grad auf den Nordfriesischen Inseln lliegen.