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Hamburg Towers müssen nach Niederlage weiter bangen

Die Towers haben es in der Hand, den Verbleib in der BBL perfekt zu machen. Doch gegen Vechta misslingt der Start. 33 Punkte Rückstand kurz nach der Pause sind schließlich zu viel für ein Comeback.

19.04.2026

Trainer Benka Barloschky sah eine enttäuschende Niederlage seiner Hamburg Towers. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa

Trainer Benka Barloschky sah eine enttäuschende Niederlage seiner Hamburg Towers. (Archivbild)Marcus Brandt/dpa

© Marcus Brandt/dpa

Das Zittern um den Verbleib in der Basketball-Bundesliga geht bei den Veolia Towers Hamburg vorerst weiter. Gegen das zuletzt stark aufspielende Rasta Vechta unterlag die Mannschaft von Cheftrainer Benka Barloschky daheim 83:92 (28:53). Die Gastgeber verpassten es durch die 17. Niederlage im 29. Saisonspiel, sich aller Abstiegssorgen zu entledigen. 

Die Partie vor 3.400 Zuschauern in der ausverkauften Inselpark Arena schien schon nach rund acht Minuten entschieden. Die bis dahin völlig indisponierten Towers kamen offensiv überhaupt nicht ins Spiel und leisteten sich bereits neun Ballverluste.

23 Punkte Rückstand nach dem ersten Viertel

Vechta wiederum fand immer wieder Lücken in der Hamburger Abwehr, verwandelte fünf von sechs Dreiern und lag nach dem ersten Viertel bereits mit 33:10 vorn. Im zweiten Abschnitt standen die Gastgeber defensiv dann besser, vergaben ihrerseits aber zu viele Würfe, um der Partie eine Wende zu geben.

Den Hoffnungen der Hamburger auf ein Comeback nach dem Seitenwechsel setzten die Gäste mit einem 8:0-Lauf zum 61:28 schnell ein Ende. Zwar entschieden die Towers das dritte Viertel dann deutlich für sich, der Rückstand vor dem Schlussabschnitt betrug aber immer noch 17 Punkte. Martin Breunig sorgte schließlich für das zwischenzeitliche 60:71. Doch in den noch verbleibenden neun Minuten ließ sich Vechta den Erfolg nicht mehr nehmen.