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Gut 4.000 Nachbarschaftshelfer in Sachsen-Anhalt registriert

Nachbarschaftshelfer ermöglichen Pflegebedürftigen mehr Teilhabe am Leben. Sozialministerin Grimm-Benne würdigt das Engagement als wichtigen Beitrag für die Zukunft der Pflege.

12.03.2026

Einen Einkauf für pflegebedürftige Personen zu erledigen - damit sorgen Nachbarschaftshelfer dafür, dass die Senioren länger in ihren eigenen vier Wänden leben können. Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Einen Einkauf für pflegebedürftige Personen zu erledigen - damit sorgen Nachbarschaftshelfer dafür, dass die Senioren länger in ihren eigenen vier Wänden leben können. Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Sie helfen Pflegebedürftigen aus ihrem Umfeld bei Dingen des alltäglichen Lebens, kaufen für sie ein, begleiten sie zu Ärzten oder unternehmen Ausflüge mit ihnen. Schon mehr als 4.000 Privatpersonen haben sich in Sachsen-Anhalt als Nachbarschaftshelfer registrieren lassen. 

„Das Engagement aller Nachbarschaftshelfenden ist ein unverzichtbarer Beitrag für ein solidarisches Miteinander und für eine zukunftsfähige Pflege in unserem Land“, sagte Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD). „Mit ihrer Unterstützung können Pflegebedürftige besser am sozialen Leben teilhaben und länger in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben.“ 

Die Ministerin dankte Anne Kinzel aus der Gemeinde Petersberg im Saalekreis persönlich als 4.000. registrierter Nachbarschaftshelferin. 

Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) sieht das Engagement der Nachbarschaftshelfer als Beitrag für ein solidarisches Miteinander. (Archivbild)Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) sieht das Engagement der Nachbarschaftshelfer als Beitrag für ein solidarisches Miteinander. (Archivbild)Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Das Projekt war 2023 gestartet worden, es läuft vorerst bis Ende dieses Jahres. Laut dem Sozialministerium gibt es mittlerweile 18 Servicepunkte in fast allen Landkreisen und kreisfreien Städten. Dort werden Interessierte beraten, geschult und die Registrierung begleitet. Für ihre geleistete Unterstützung können die Helfer pro Monat 131 Euro Entlastungsleistungen bekommen. Das Geld wird über die zuständige Pflegekasse ausgezahlt. Das Projekt ist getragen von der Gesellschaft für Prävention im Alter (PiA). Sie führt die Schulungen durch.