WM 2026

Grüße an Messi: US-Trainer wird emotional

Mauricio Pochettino trainiert bei der WM den Gastgeber USA, kommt aber aus Argentinien. Vor seinem eigenen Spiel findet er besondere Worte für sein Heimat-Team und dessen besten Spieler.

19.06.2026

US-Trainer Mauricio Pochettino.Manu Fernandez/AP/dpa

US-Trainer Mauricio Pochettino.Manu Fernandez/AP/dpa

© Manu Fernandez/AP/dpa

US-Trainer Mauricio Pochettino hat die Pressekonferenz zum zweiten WM-Spiel gegen Australien für ein paar emotionale Worte an seinen ehemaligen Spieler Lionel Messi genutzt. „Ich möchte ihm all meine Unterstützung zusenden, weil er in einer schwierigen familiären Situation ist“, sagte Pochettino. „Ich kenne ihn und seine Familie aus unserer Zeit in Paris. Ich möchte seiner Familie meine besten Wünsche übermitteln.“

Hintergrund dieser Aussagen ist, dass Messis Vater nach Angaben der Familie aktuell „unter medizinischer Beobachtung“ steht und deshalb auch das erste WM-Spiel und die drei Tore seines Sohnes gegen Algerien (3:0) verpasste. Pochettino und Messi arbeiteten in der Saison 2021/22 bei Paris Saint-Germain zusammen.

Argentinier Pochettino schwärmt über argentinisches Team

Der Trainer des WM-Gastgebers USA ist ebenfalls Argentinier. Er würde bei diesem Turnier „mein Leben für Amerika geben“. Eine Lobeshymne auf sein Heimatland konnte Pochettino sich dennoch nicht verkneifen.

 „Ich bin Argentinier und habe die Leistung gegen Algerien sehr genossen“, sagte der 54-Jährige. „Messi ist der Beste!“ Und Argentinien habe „ein großartiges Team. Sie haben die WM vor vier Jahren gewonnen. Viele der Spieler sind Weltmeister aus Katar. Ihr Trainer (Lionel Scaloni) ist der beste Trainer bei dieser WM. Die Fans sind außergewöhnlich. Und die Kirsche obendrauf ist Messi.“

WM-Einsatz fraglich: US-Star Christian Pulisic.Jayne Kamin-Oncea/AP/dpa

WM-Einsatz fraglich: US-Star Christian Pulisic.Jayne Kamin-Oncea/AP/dpa

© Jayne Kamin-Oncea/AP/dpa

Pochettino selbst muss vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Australien (Freitag, 21.00 Uhr/ARD und MagentaTV) bis zum letzten Moment um den Einsatz seines Stars zittern: Der frühere Dortmunder Christian Pulisic von der AC Mailand hat Schmerzen in der linken Wade und konnte „die ganze Woche nur individuell trainieren“, sagte der US-Coach. 

Erst wenige Stunden vor dem Spiel werde es „ein Meeting mit unserem medizinischen Stab geben“, erklärte Pochettino. „Es geht ihm deutlich besser als am vergangenen Freitag. Wir werden sehen. Aber falls er gegen Australien nicht spielen kann, wird er gegen die Türkei zurück sein.“