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Grenzkontrollen: Tausende illegale Einreisen registriert

Seit 18 Monaten wird an den deutschen Grenzen auch zu Luxemburg, Belgien und Frankreich wieder kontrolliert. Es gibt neue Zahlen.

11.03.2026

An den Grenzkontrollen gibt weiterhin Kritik (Symbolbild) Harald Tittel/dpa

An den Grenzkontrollen gibt weiterhin Kritik (Symbolbild) Harald Tittel/dpa

© Harald Tittel/dpa

Bei den wiedereingeführten Grenzkontrollen sind bis Ende Februar in Rheinland-Pfalz und im Saarland insgesamt rund 6.500 illegale Einreisen gezählt worden. 4.072 kamen aus Frankreich, 2.040 aus Luxemburg und 389 aus Belgien über die Grenze nach Deutschland, wie die Bundespolizei mitteilte. 

An allen deutschen Landesgrenzen gibt es seit dem 16. September 2024 wieder Grenzkontrollen bei Einreisen. Das Bundesinnenministerium hatte sie angeordnet, um die Zahl der unerlaubten Einreisen stärker einzudämmen. Sie wurden dreimal verlängert – zuletzt bis Mitte September 2026.

3.052 Personen seien nach Frankreich zurückgewiesen worden, 1.336 nach Luxemburg und 235 nach Belgien. Die Bundespolizei wies aber darauf hin, dass die Zahlen zum Februar noch vorläufig seien und sich später noch kleinere Änderungen ergeben könnten. 

Weiter gibt es Kritik an den Grenzkontrollen

Bei den Kontrollen seien insgesamt 201 Schleuser vorläufig festgenommen worden, hieß es von der Bundespolizeiinspektion Trier. Zudem seien 782 Menschen mit offenen Haftbefehlen aufgegriffen worden.

Grenzkontrollen sind im Schengen-Raum eigentlich nicht vorgesehen. Vor allem stationäre Kontrollen wie auf der Autobahn 64 nach Luxemburg in der Nähe von Trier stoßen auf Kritik – auch in Luxemburg. Mehr als 50.000 deutsche Grenzgänger arbeiten in Luxemburg.