dpa

Spürhunde schlagen an – Sprengstoffverdacht an der Grenze

Spürhunde schlagen bei einer Kontrolle an der Grenze auf Sprengstoff an. Spezialkräfte untersuchen das Fahrzeug, der Grenzübergang bleibt gesperrt.

09.09.2026

Die Polizei sperrte die Autobahn an der Grenze zur Schweiz. Philipp von Ditfurth/dpa

Die Polizei sperrte die Autobahn an der Grenze zur Schweiz. Philipp von Ditfurth/dpa

© Philipp von Ditfurth/dpa

Nach einem Sprengstoffverdacht an der deutsch-schweizerischen Grenze und einem großen Polizeieinsatz sind zwei Männer vorläufig festgenommen worden. Das teilte die Polizei in Freiburg mit. 

Handelt es sich um Vater und Sohn?

Die beiden hätten in dem Auto gesessen, das am Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn kontrolliert worden sei. Bei einer Kontrolle des Wagens hätten Spürhunde der Bundespolizei und des Zolls positiv auf Sprengstoff angeschlagen, sagte ein Polizeisprecher. 

Medienangaben, nach denen es sich bei den Männern um Vater und Sohn handelt und beide zur Fahndung ausgeschrieben gewesen sind, bestätigte der Polizeisprecher nicht. Nach seinen Angaben sind derzeit Spezialkräfte im Einsatz und überprüfen den Wagen. Es sei nicht sicher, wann die Sperrung aufgehoben werden könne. 

Zehntausende Autos am Tag 

Wegen des Einsatzes sei die Autobahn 861 am Grenzübergang gesperrt, sagte ein Polizeisprecher. Sie verbindet die A98 auf der deutschen Seite mit der schweizerischen A3. Laut ADAC kommt es auf beiden Seiten der Grenze zu kilometerlangen Staus. Die baden-württembergische Polizei leitet den Verkehr nach eigenen Angaben an der Ausfahrt Rheinfelden-Mitte ab.

Der Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn liegt auf der Rheinfelder Brücke zwischen dem deutschen Rheinfelden (Baden) und dem Schweizer Rheinfelden. Die Brücke wird Tag für Tag von rund 30.000 Fahrzeugen genutzt.