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Greenpeace protestiert vor Ikea-Einrichtungshaus

Fassadenkletterer und überdimensionale Strichmännchen sorgen vor einem Ikea-Haus in Hamburg für Aufmerksamkeit. Warum Greenpeace dem Möbelkonzern den Umgang mit Holz aus einem Schutzgebiet vorwirft.

13.10.2026

Fassadenkletterer hatten das Protestbanner angebracht.Daniel Bockwoldt/dpa

Fassadenkletterer hatten das Protestbanner angebracht.Daniel Bockwoldt/dpa

© Daniel Bockwoldt/dpa

20 Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace haben am Vormittag vor dem Ikea-Einrichtungshaus im Hamburger Bezirk Altona protestiert. Fassadenkletterer brachten unter dem Firmenschriftzug ein großes Banner an. Zusammen ergab sich der Spruch „Ikea vermöbelt Schutzgebiete“. Dazu wurden zwei überdimensionale Figuren im Stil des Strichmännchens aus den Montageanleitungen mit Sägen so platziert, als würden sie die Bäume vor der Filiale fällen.

Greenpeace wirft dem Konzern vor, dass Holz aus einem geschützten Natura 2000-Gebiet in den rumänischen Karpaten für den Möbelhändler verarbeitet wird. Auf Nachfrage erklärte Ikea, dass die Holzfällung im Einklang mit rumänischem Recht gestanden hätte und in dem betroffenen Gebiet auch eine Wiederaufforstung betrieben werde.

Aktivisten von Greenpeace stehen vor der Ikea-Filiale im Stadtteil Altona und protestieren gegen die vermeintliche Abholzung geschützter Wälder.Daniel Bockwoldt/dpa

Aktivisten von Greenpeace stehen vor der Ikea-Filiale im Stadtteil Altona und protestieren gegen die vermeintliche Abholzung geschützter Wälder.Daniel Bockwoldt/dpa

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