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„Gorch Fock“ nach 14.000 Seemeilen wieder in Kiel

Nach mehr als vier Monaten auf See kehrt die „Gorch Fock“ nach Kiel zurück. Was die Crew auf der Amerikareise erlebte und warum New York ein besonderer Stopp war.

19.09.2026

Sie ist wieder da: Die „Gorch Fock“ hat nach ihrer langen Reise wieder Kiel erreicht. Axel Heimken/Kieler Nachrichten/dpa

Sie ist wieder da: Die „Gorch Fock“ hat nach ihrer langen Reise wieder Kiel erreicht. Axel Heimken/Kieler Nachrichten/dpa

© Axel Heimken/Kieler Nachrichten/dpa

Nach mehr als vier Monaten hat das Segelschulschiff „Gorch Fock“ wieder in seinem Heimathafen Kiel fest gemacht. Höhepunkt der Reise sei der Besuch der Feierlichkeiten zur 250-jährigen Unabhängigkeit der USA in New York am 4. Juli gewesen, erklärte Kommandant Elmar Bornkessel vor dem Einlaufen. „Unter vollen Segeln den Hudson River entlangzusegeln, mit nahezu allen Großseglern der westlichen Welt an der Freiheitsstatue vorbei und dann tatsächlich als der deutsche Gratulant für die Vereinigten Staaten von Amerika in New York zu sein war sicherlich ganz besonders für uns.“

Kapitän zur See Elmar Bornkessel ist zufrieden mit dem Verlauf der Reise. (Archivbild)Markus Scholz/dpa

Kapitän zur See Elmar Bornkessel ist zufrieden mit dem Verlauf der Reise. (Archivbild)Markus Scholz/dpa

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Nach Angaben der Marine legte das gut 89 Meter lange Segelschiff in den vergangenen Monaten mehr als 14.000 Seemeilen zurück (entspricht knapp 26.000 Kilometern).

Sieg bei Wettfahrt

Im Juli hatte die Crew des Dreimasters in Nordamerika eine Wettfahrt mit baugleichen Schwesterschiffen gewonnen - zuletzt gelang das der „Gorch Fock“ vor 50 Jahren. Die deutsche Bark - also ein Segelschiff mit drei Masten - kam bei der Regatta „Five Sister Trophy“ nach Marineangaben nach rund 7,5 Stunden als erstes Schiff an. 

Auf dem Weg von New York nach Boston führte die rund 60 Seemeilen - rund 111 Kilometer - lange Rennstrecke über das anspruchsvolle Seegebiet rund um Cape Cod. Die „Gorch Fock“ ließ dabei die „Eagle“ (USA), die „Sagres“ (Portugal) und die „Mircea“ (Rumänien) hinter sich.

Das Segelschulschiff war 14.000 Seemeilen unterwegs. Axel Heimken/Kieler Nachrichten/dpa

Das Segelschulschiff war 14.000 Seemeilen unterwegs. Axel Heimken/Kieler Nachrichten/dpa

© Axel Heimken/Kieler Nachrichten/dpa

Zeitweise waren während des Törns bis zu 230 Besatzungsmitglieder an Bord. Insgesamt absolvierten 240 Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter ihr Training. Neben den Kadetten reisten auch 50 junge Soldatinnen und Soldaten des freiwilligen Wehrdienstes mit, die über das neue Programm „Work & Travel“ (Arbeiten und Reisen) an Bord kamen.