dpa

Giraffennachwuchs in Schwerin musste eingeschläfert werden

Im Zoo Schwerin musste das Giraffenkalb „Kato“ eingeschläfert werden. Untersuchungen zeigen einen Bruch im Halswirbelbereich – die Ursache bleibt unklar.

03.07.2026

Ein Giraffenkalb des Zoos Schwerin musste eingeschläfert werden. (Handoutbild)---/Zoo Schwerin/dpa

Ein Giraffenkalb des Zoos Schwerin musste eingeschläfert werden. (Handoutbild)---/Zoo Schwerin/dpa

© ---/Zoo Schwerin/dpa

Das jüngste Giraffenkalb des Zoos Schwerin ist aufgrund seines schlechten gesundheitlichen Zustands eingeschläfert worden. Der Bulle fiel in den vergangenen Wochen durch einen sich verschlechternden Allgemeinzustand und eine auffällige Körperhaltung auf, teilte der Zoo Schwerin mit. Es wurden verschiedene Therapiemöglichkeiten versucht, doch es habe sich keine sichtbare Verbesserung gezeigt. 

In den vergangenen Tagen habe sich sein Zustand erneut verschlechtert, das Tier habe teilnahmslos gewirkt. In Abstimmung mit den Veterinärbehörden wurde aufgrund fehlender Aussicht auf eine Besserung entschieden, den Bullen am Donnerstag einzuschläfern. 

Kalb wurde mit der Flasche aufgezogen

Nach seiner Geburt im März ließ die Mutter das Kalb namens „Kato“ nicht trinken, weshalb er mit der Flasche aufgezogen wurde. Etwa zwei Monate später fiel auf, dass er seinen Kopf und Hals häufig an Wände oder Baumstämme lehnte. Das könne für Schmerzen im Rücken- und Halsbereich sprechen. 

Bei einer Untersuchung nach dem Tod der Giraffe konnte eine Fraktur im Halswirbelbereich am Übergang zur Brustwirbelsäule festgestellt werden. Wie der Bruch zustande kam, lasse sich nicht genau sagen. Mögliche Ursachen könnten etwa ein ungünstiger Zusammenstoß beim Spielen mit anderen Tieren sein oder auch ein Sturz, etwa beim Geburtsvorgang, bei dem die Tiere aus einer entsprechenden Höhe auf den Boden fallen, hieß es in der Mitteilung. Trotz regelmäßiger Kontrollen habe sich den Angaben zufolge kein konkretes Ereignis beobachten lassen, das die Verletzung erklären würde.