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Giftige Schoten gegessen – Grundschüler in Klinik

Nach dem Verzehr von Goldregen-Schoten mussten sieben Kinder ins Krankenhaus. Die Pflanze wurde auf dem Schulhof in Bad Oldesloe zurückgeschnitten. Auch andere Schulen sollen nun kontrolliert werden.

03.07.2026

Die betroffenen Kinder kamen zur Untersuchung in das Universitätsklinikum in Lübeck. (Illustration)Monika Skolimowska/dpa

Die betroffenen Kinder kamen zur Untersuchung in das Universitätsklinikum in Lübeck. (Illustration)Monika Skolimowska/dpa

© Monika Skolimowska/dpa

Nach dem Verzehr giftiger Pflanzen sind mehrere Grundschüler in Bad Oldesloe (Kreis Stormarn) ins Krankenhaus gekommen. Bei dem Vorfall am Mittwoch auf dem Schulhof der Stadtschule aßen die Kinder Schoten von einem Goldregenstrauch, wie die Stadt mitteilte. Die betroffenen Kinder wurden daraufhin sofort medizinisch versorgt und zur Untersuchung in das Universitätsklinikum in Lübeck gebracht. Zuvor berichtete der „NDR“.

Den Schülerinnen und Schülern geht es den Angaben nach gut. Vier Kinder konnten das Krankenhaus wieder verlassen - drei weitere sind derzeit noch vorsorglich zur Beobachtung in der Klinik, hieß es. Unmittelbar nach dem Vorfall wurden die Stadtverwaltung als Schulträger sowie die Schulbehörde informiert. Der Hausmeister schnitt zudem den Goldregenstrauch zurück, um sicherzustellen, dass kein anderes Kind davon erkranken kann.

Zudem hat der Schulträger weitere Schritte eingeleitet: So ist eine Firma laut Stadt damit beauftragt worden, den Schulhof der Schule sorgfältig auf giftige Pflanzen zu kontrollieren und diese zu entfernen. Diese Maßnahme werde in den Sommerferien auf alle Schulen des Schulträgers ausgeweitet. Zudem sei das Thema am letzten Schultag vor den Sommerferien noch einmal mit den Kindern besprochen worden, um sie dafür zu sensibilisieren, unbekannte Pflanzen, Beeren, Früchte oder Samen niemals zu probieren oder zu essen.