Getötete Frau: Polizei setzt auf Video- und Fotohinweise
Ein 60-Jähriger soll seine Ehefrau mit einer Machete getötet haben. Die Polizei setzt bei ihren Ermittlungen nun auf digitale Hilfe von Zeugen, um den Fall weiter aufzuklären.
Über ein Hinweisportal können Videos und Bilder an die Polizei übermittelt werden. (Archivbild)Andreas Arnold/dpa
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Nach dem mutmaßlichen Mord an einer Frau in Kelkheim setzt die Kriminalpolizei bei den Ermittlungen auf Videos und Bilder von Zeugen. Wie aus einer Mitteilung der Polizei hervorgeht, sollen die Aufnahmen dabei helfen, den Ablauf der Tat zu rekonstruieren. Die Ermittler bitten darum, die Videos oder Bilder über ein Hinweisportal zur Verfügung zu stellen. Zeugen, die Aufnahmen oder andere Hinweise übermittelten, müssten dabei keine Nachteile oder eine eigene Strafverfolgung befürchten.
Der Fall ereignete sich am Dienstag vergangener Woche in Kelkheim vor den Augen vieler Zeugen. Ein 60 Jahre alter Kroate soll seiner 58 Jahre alten Ehefrau mit einer Machete „mindestens 30 abgrenzbare Stich- und Schnittverletzungen im Bereich des Kopfes, Halses, Nackens und Oberkörpers zugefügt haben“, wie die Staatsanwaltschaft am Tag nach der Tat mitgeteilt hatte. Der 60-Jährige befindet sich in Untersuchungshaft.