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Gesperrter Hertha-Trainer Leitl fordert Limit gegen Hannover

Nach dem unglücklichen Aus im Pokal soll Hertha in der Liga weiter in Richtung Aufstiegsplätze ziehen. Gegen seinen alten Verein sitzt aber gerade der Trainer nicht auf der Bank.

13.02.2026

Andre Mijatovic (l) wird Hertha-Trainer Stefan Leitl im Spiel gegen Hannover 96 vertreten. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

Andre Mijatovic (l) wird Hertha-Trainer Stefan Leitl im Spiel gegen Hannover 96 vertreten. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

Das Wiedersehen auf dem Rasen mit seinem ehemaligen Verein fällt für Hertha-Trainer Stefan Leitl aus. Beim Heimspiel gegen Hannover 96 am Samstag (13.00 Uhr/Sky) muss der 48-Jährige eine Gelbsperre absitzen und wird auf der Bank von seinem Co-Trainer Andre Mijatovic vertreten. Leitl hatte beim 3:0-Auswärtssieg in Elversberg die vierte Gelbe Karte gesehen, die bei Trainern ein Spiel Sperre nach sich zieht.

Leitl aber vertraut seinem Co, mit dem er seit Jahren eine WG bildet und auch in Hannover bis zum Ende 2024 gemeinsam zusammengearbeitet hatte. Während der Halbzeitpause darf Leitl auch die Pausenansprache halten. Der geborene Münchner fordert trotz der Enttäuschung nach dem unglücklichen Ausscheiden aus dem DFB-Pokal im Elfmeterschießen gegen den Erstligisten SC Freiburg, dass sein Team wieder ans Limit gehe: „Dann können wir jede Mannschaft schlagen.“ Hannover liegt mit 38 Punkten als Fünfter mit einem Vorsprung von vier Punkten vor den Berlinern.

Hertha vier Punkte hinter Hannover

Um an die Aufstiegsplätze weiter heranzukommen, stehen die Berliner gegen die Niedersachsen unter Druck. Auch wenn es im Hinspiel einen 3:0-Erfolg gab, muss Hertha daheim schon länger auf drei Punkte gegen Hannover warten. Den letzten Heimsieg feierten die Blau-Weißen im Dezember 2017 mit einem 3:1 und dem zweifachen Torschützen Salomon Kalou.

Neben Leitl könnte auch Dawid Kownacki Platz nehmen. Die Berufung der Berliner gegen die drei Spiele Sperre des polnischen Stürmers beim 2:2 gegen Darmstadt 98 wurde vom DFB abgewiesen. Hertha kann erneut gegen das Urteil angehen. Sollte die Sperre bestehen bleiben, müsste Kownacki auch beim Auswärtsspiel beim SC Paderborn am 22. Februar noch einmal zuschauen.