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Gesperrte Rheinstrecke: Ersatzverkehr läuft „geordnet“

Die Bahn hat mit der Großbaustelle über 160 Kilometer Schiene rechts des Rheins begonnen - mit Einschränkungen für Reisende. Wie klappt es laut hessischem Verkehrsministerium mit dem Ersatzverkehr?

13.07.2026

„Eine Baumaßnahme dieser Größenordnung verläuft nie vollkommen reibungslos“, sagt die Staatssekretärin. (Symbolbild) Hannes P. Albert/dpa

„Eine Baumaßnahme dieser Größenordnung verläuft nie vollkommen reibungslos“, sagt die Staatssekretärin. (Symbolbild) Hannes P. Albert/dpa

© Hannes P. Albert/dpa

Nach dem Start der Grundsanierung der rechtsrheinischen Bahnstrecke zwischen Wiesbaden und Troisdorf in Nordrhein-Westfalen ist der Ersatzverkehr nach Aussagen des hessischen Verkehrsministeriums „insgesamt geordnet“ angelaufen. „Eine Baumaßnahme dieser Größenordnung verläuft nie vollkommen reibungslos“, teilte Staatssekretärin Ines Fröhlich mit. Entscheidend sei, dass mögliche Probleme schnell erkannt und Lösungen unmittelbar umgesetzt würden.

Fahrgäste werden insbesondere an stark frequentierten Bahnhöfen wie Wiesbaden von Servicekräften der Deutschen Bahn, Sicherheitskräften sowie Mitarbeitern des Rhein-Main-Verkehrsverbundes unterstützt. Die Erfahrungen der ersten Tage sollen genutzt werden, um den Betrieb während der kommenden Monate weiter zu optimieren, wie das Ministerium ergänzte.

Die Bahnstrecke rechts des Rheins ist seit vergangenem Freitag über 160 Kilometer komplett gesperrt. Bis Mitte Dezember sollen unter anderem Gleise, Weichen, Oberleitungen, Signaltechnik, Brücken, Tunnel, Bahnübergänge und Bahnhöfe erneuert und modernisiert werden. Ziel ist es unter anderem, die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit des Bahnverkehrs zu verbessern, wie die Deutsche Bahn erläuterte. Es fahren Ersatzbusse auf 13 Linien.