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Geldautomatensprenger gehen 2026 in Hessen bislang leer aus

In Hessen explodieren deutlich weniger Geldautomaten als noch vor Jahren. Woran könnte das liegen?

18.10.2026

2023 ist in Hasselroth im Main-Kinzig-Kreis ein Geldautomat in die Luft geflogen. In den Folgejahren ist diese Art der Kriminalität in Hessen merklich zurückgegangen. (Archivbild)Marc Webersinn/5vision.news/dpa

2023 ist in Hasselroth im Main-Kinzig-Kreis ein Geldautomat in die Luft geflogen. In den Folgejahren ist diese Art der Kriminalität in Hessen merklich zurückgegangen. (Archivbild)Marc Webersinn/5vision.news/dpa

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Geldautomatensprenger haben in Hessen in diesem Jahr bisher null Euro Beute gemacht. Das teilte Innenminister Roman Poseck der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden mit. Zwar seien 2026 bislang sechs derartige Straftaten im Land gezählt worden - allerdings in drei Fällen nur als Versuch und dreimal als Sprengung ohne Beute, erklärte der CDU-Politiker. 

„Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer klaren Strategie“, ergänzte er mit Blick auf die Arbeit der Ermittler. Schon in den Vorjahren sei diese Art der Organisierten Kriminalität in Hessen rückläufig gewesen - die Zahl der Sprengungen sei von 61 im Jahr 2023 auf ebenfalls sechs im Jahr 2025 zurückgegangen. 

Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) spricht von einer klaren Strategie im Kampf gegen Geldautomatensprenger. (Archivbild)Boris Roessler/dpa

Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) spricht von einer klaren Strategie im Kampf gegen Geldautomatensprenger. (Archivbild)Boris Roessler/dpa

© Boris Roessler/dpa

Hier könnten auch mehr vorbeugende Maßnahmen eine Rolle gespielt haben. Dazu zählen etwa Einfärbesysteme für Geldscheine, Vernebelungstechnik, Nachtverschlüsse von Automaten und Überwachung mit Videokameras. Eine 2022 ins Leben gerufene „Allianz Geldautomaten“ hatte als Zusammenschluss von Banken und Sparkassen diese Prävention vorangetrieben.