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Geldautomaten-Sprengung in Hamburg - fünf Tatverdächtige

Bisher Unbekannte hatten vor einem Jahr einen Geldautomaten in Bramfeld gesprengt. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen mehrere Beschuldigte erhoben. Und es gab eine Verhaftung in Spanien.

27.08.2026

Nachdem Unbekannte im Mai vergangenen Jahres einen Geldautomaten im Hamburger Stadtteil Bramfeld aufgesprengt haben, hat das Landeskriminalamt nun fünf Tatverdächtige ermittelt. (Symbolbild)Marcus Brandt/dpa

Nachdem Unbekannte im Mai vergangenen Jahres einen Geldautomaten im Hamburger Stadtteil Bramfeld aufgesprengt haben, hat das Landeskriminalamt nun fünf Tatverdächtige ermittelt. (Symbolbild)Marcus Brandt/dpa

© Marcus Brandt/dpa

Mehr als ein Jahr nach der Sprengung eines Geldautomaten im Hamburger Stadtteil Bramfeld hat das Landeskriminalamt fünf Tatverdächtige ermittelt.

Die Ermittlerinnen und Ermittler des zuständigen Landeskriminalamtes (LKA) waren - unter anderem durch Erkenntnisse aus kriminaltechnischen Untersuchungen - auf die Spur eines 22-Jährigen und eines 23-Jährigen gekommen. Die Männer werden demnach verdächtigt, zusammen den Automaten gesprengt und Bargeld daraus entwendet zu haben. Den Großteil ihrer Beute verloren die Tatverdächtigen den Angaben zufolge aber auf der Flucht vor der Polizei.

Verhaftung in einer spanischen Hafenstadt

Nach den bisherigen Erkenntnissen ist zudem ein 26-Jähriger verdächtig, die Männer telefonisch bei der Tat unterstützt zu haben. Zwei weitere 22-jährige Tatbeteiligte sollen zudem das Tatfahrzeug über eine Mietwagenfirma beschafft sowie zur Tatzeit einen polizeilichen Notruf fingiert haben.

Ein 26-Jähriger war zudem bereits Ende Juli in der spanischen Hafenstadt Almeria von den spanischen Behörden verhaftet worden, wie eine Sprecherin der Hamburger Polizei jetzt mitteilte.

Gegen vier der Beschuldigten, die sich in Deutschland aufhalten, erhob die Staatsanwaltschaft Hamburg Anklage. Die gemeinsamen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Hamburg und Polizei dauern an.