Wassernebeltor in Cottbus kühlt Besucher bei Hitze ab
Wassernebel statt Hitzestau: Cottbus setzt im Sommer auf Erfrischungsanlagen und eine „Klima-Kiste“.
Erfrischender Wassernebel an heißen Tagen: Die Stadt Cottbus montierte ein Tor, das Wasser fein zerstäubt und für Abkühlung sorgen soll. Oberbürgermeister Tobias Schick (zweiter von links) hat es schon einmal getestet. Patrick Pleul/dpa
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Cooler Trick gegen heiße Tage? Mit einem fest installierten Wassernebeltor will die Stadt Cottbus für Abkühlung sorgen. Die Stadt nahm ein solches System, das Wasser fein zerstäubt, jetzt auf einem Fußweg zum Japanischen Teehäuschen in Betrieb. Besucher können durch das fest montierte Tor gehen und den erfrischenden Wassernebel per Knopfdruck auslösen, wie die Stadt mitteilte.
Cottbus feiert von Freitag bis Sonntag Stadtfest und erwartet Tausende Besucher. Dort wird auch ein mobiles Wassernebeltor eingesetzt. Erwartet werden Temperaturen von über 30 Grad. Gerade bei Hitzewellen angesichts des Klimawandels sorgten die Anlagen für einen angenehmeren Aufenthalt im Freien und für Gesundheitsschutz, sagte Oberbürgermeister Tobias Schick (SPD).
Die Bürger können auch eine sogenannte Klima-Kiste als kühleren Ort in der Cottbuser Innenstadt aufsuchen. In dem etwa 35 Quadratmeter großen Holzpavillon schaffen viele Pflanzen, Wasser und Schatten Abkühlung. Die Temperaturen seien dort bis zu 12 Grad niedriger im Vergleich zur Außentemperatur, teilte die Stadt mit. Die „Klima-Kiste“ wurde in Cottbus erstmals 2025 aufgestellt. Vorbild war die Stadt Hameln in Niedersachsen.