GdP fordert mehr Bundeshilfe für Hafensicherheit in Hamburg
Drohnen und Sabotage bedrohen den Hamburger Hafen. GdP-Chef Osburg sieht die Wasserschutzpolizei als Schlüssel – und fordert personelle sowie technische Verstärkung.
Die Gewerkschaft der Polizei fordert eine Stärkung der Wasserschutzpolizei. (Archivbild)Marcus Golejewski/dpa
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Angesicht der möglichen Bedrohung des Hamburger Hafens durch Drohnen, Sabotage oder Ausspähung hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine Stärkung der Wasserschutzpolizei und mehr Unterstützung vom Bund verlangt. „Was hier passiert, kann Auswirkungen weit über Hamburg hinaus haben. Hafensicherheit ist deshalb eine Aufgabe von nationaler Bedeutung“, sagte Hamburgs GdP-Chef Lars Osburg. Eine Infrastruktur, von
der Wirtschaft, Versorgung und zunehmend auch die sicherheitspolitische
Handlungsfähigkeit abhängen, könne nicht allein Hamburger Aufgabe sein. „Der Bund muss sich stärker beteiligen.“
Der Wasserschutzpolizei komme im Hamburger Hafen eine Schlüsselrolle zu. Über Drohnenabwehr und neue Technik werde viel gesprochen. Entscheidend seien aber die Menschen, die den Hafen kennen, komplexe Lagen bewerten und im Ernstfall handeln können. „Unsere Wasserschutzpolizei verfügt über dieses Spezialwissen und diese Erfahrung“, sagte Osburg. Er betonte aber auch: „Wenn die Anforderungen wachsen, müssen auch ihre personellen und technischen Möglichkeiten mitwachsen.“