Galeria-Insolvenzantrag trifft auch Filialen im Land
Galeria stellt zum vierten Mal in sechs Jahren einen Insolvenzantrag. Damit stehen auch die Filialen in Rheinland-Pfalz und im Saarland wieder vor einer ungewissen Zukunft.
Wie es für die 12.000 Galeria-Beschäftigten nach der erneuten Insolvenzanmeldung jetzt weitergeht, ist laut Verdi völlig ungewiss.Rolf Vennenbernd/dpa
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Von dem erneuten Insolvenzantrag der Warenhauskette Galeria sind auch fünf Filialen in Rheinland-Pfalz betroffen. Das Unternehmen listet auf seiner Homepage noch Warenhäuser in Mainz, Bad Kreuznach, Speyer, Koblenz und Trier auf. Im Saarland ist eine Filiale in Saarbrücken.
Das Unternehmen hatte am Vormittag mitgeteilt, dass es beim Amtsgericht Düsseldorf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt habe. Der Geschäftsbetrieb in den bundesweit 83 Filialen soll vorerst weiterlaufen. Für Galeria ist es nach 2020, 2022 und 2024 der vierte Insolvenzantrag innerhalb von sechs Jahren.
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi sieht für die rund 12.000 Beschäftigten „eine völlige Ungewissheit“. „Die Beschäftigten haben es schon lange befürchtet: Galeria hat heute das vierte Insolvenzverfahren innerhalb von nur sechs Jahren eröffnet, ganz ohne eine Erklärung zu den Umständen“, erklärte die Verdi-Bundesfachbereichsleiterin Handel, Silke Zimmer, in einer Mitteilung.