Fürths Trainer: Noch keine Dreier-Pflicht gegen Braunschweig
Die Fürther haben im Sommer einen gravierenden personellen Umbruch erlebt. Nach sechs Punkten aus den ersten sieben Spielen bricht beim Coach noch lange keine Unruhe aus.
Heiko Vogel bewahrt die Ruhe in Fürth. (Archivbild)Andreas Gora/dpa
© Andreas Gora/dpa
Von einem Siegzwang seiner Fürther Mannschaft will Trainer Heiko Vogel längst nichts wissen. Auch wenn Verteidiger Jannik Dehm vor dem Heimspiel in der 2. Fußball-Bundesliga gegen Eintracht Braunschweig am Samstag (13.00 Uhr/Sky) davon sprach, gegen den Tabellennachbarn gewinnen zu müssen. Vogel wollte lieber von einem „gewinnen können“ sprechen. Müssen käme „viel zu früh für den Saisonverlauf“, versicherte der Coach der SpVgg Greuther Fürth und wiederholte das Wort „viel“ mehrfach.
Mit nur einem Sieg und sechs Punkten aus sieben Partien rangieren die Franken, die im Sommer aber einen gravierenden personellen Umbruch erlebten, im unteren Tabellendrittel. Die Leistungen versprechen jedoch mehr. Vor einer Woche beim 1:2 gegen die Spitzenmannschaft Hertha BSC zum Beispiel waren die Fürther lange das aktivere Team. „Wenn wir so eine Leistung bringen wie gegen Hertha, werden wir unsere Punkte holen“, sagte Vogel.
Der Fürther Coach bewertet Braunschweig als „junges, veranlagtes“ Team. „In der Offensive haben sie klare Waffen und Stärken.“ Vor allem Jan Urbich sticht mit vier Toren in sieben Spielen heraus.