Fürth nach 0:1 unter Druck: „Können damit umgehen“
Fürth muss im Relegations-Rückspiel einen Rückstand aufholen. Die Mannschaft hat mit großen Drucksituationen aber Erfahrung. Für einen Spieler ist die Partie besonders speziell.
Branimir Hrgota (r) verlässt Fürth nach der Saison.Federico Gambarini/dpa
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Widerstandsfähigkeit und Erfahrung mit schwierigen Situationen: Mit diesen Fähigkeiten will die SpVgg Greuther Fürth den Abstieg in die 3. Liga noch verhindern. „Die ganze Saison ist so. Wir können damit umgehen“, sagte Kapitän Branimir Hrgota nach dem 0:1 im Relegations-Hinspiel bei Rot-Weiss Essen. „Die letzten zwei Jahre war sehr viel Unruhe bei uns. Wir sind als Spieler trotzdem damit umgegangen. Wir werden weiter Gas geben. Es gibt noch ein Spiel.“
Fürth braucht nun zwingend einen Sieg - genau wie am 34. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga gegen Fortuna Düsseldorf. Damals kletterten die Franken durch ein 3:0 noch vom vorletzten auf den 16. Platz. „Wir kennen diese Spiele. Wir müssen wieder All-In gehen“, sagte auch Trainer Heiko Vogel.
Für seinen Spielmacher, der Fürth nach der Saison verlassen wird, wird es nicht nur wegen der Wichtigkeit eine ganz besondere Partie. „Das wird mein letztes Spiel. Das ist schon mal klar, dass ich nicht absteigen will.“ Hrgota spielt seit 2019 bei der Spielvereinigung.