Für Langenhan und Co.: Thüringen zahlt „Medaillen-Prämie“
Die Olympia-Medaillengewinner erhalten eine Prämie der Sporthilfe. Für die erfolgreichen Athletinnen und Athleten aus Thüringen gibt es nun noch zusätzliches Geld.
Kann sich auch über einen Medaillen-Bonus freuen: Rodel-Olympiasieger Max Langenhan. (Archivbild)Michael Kappeler/dpa
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Die Medaillengewinner aus Thüringen um Rodel-Olympiasieger Max Langenhan können sich über einen Extra-Bonus vom Freistaat für ihre Erfolge bei den Olympischen Winterspielen freuen. Wie die Staatskanzlei in Erfurt mitteilte, zahlt Thüringen eine „Medaillen-Prämie“. Demnach erhalten Olympiasieger 20.000 Euro, Zweitplatzierte 15.000 Euro und Bronzemedaillen-Gewinner 10.000 Euro. „Leistung muss sich lohnen – unsere Athletinnen und Athleten sind starke Botschafter für Thüringen“, sagte Sportminister Stefan Gruhner (CDU).
Das Geld kommt den Angaben zufolge aus einem Botschafter-Programm, bei dem die Top-Athleten Botschafter sind und ihre Erfahrungen für die Nachwuchsarbeit weitergeben. „Mit der Olympia-Erfolgsprämie sagen wir als Freistaat: Wir stehen hinter unserem Leistungssport – und wir sind stolz auf unsere Athletinnen und Athleten“, erklärte Staatskanzlei-Chef Gruner.
Auch in NRW gibt es mehr Geld
Einen ähnlichen Vorstoß hatte es zuletzt auch schon aus Nordrhein-Westfalen gegeben. Medaillengewinnerinnen und -gewinner aus dem Bundesland erhalten zusätzlich zur Prämie der Sporthilfe ihn Höhe von 30.000 Euro (Gold), 20.000 Euro (Silber) und 10.000 Euro (Bronze) die gleichen Beträge noch einmal vom Land. Zudem hat NRW die Teilnahmeprämie für Sportlerinnen und Sportler von bislang 3.500 auf 5.000 Euro erhöht.