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Fünfter Bundeswehr-Flieger mit Hilfskräften nach Venezuela

Nach dem Erdbeben in Venezuela machen sich erneut Rettungskräfte in einer Militärmaschine aus Niedersachsen auf den Weg ins Katastrophengebiet. Derzeit soll täglich ein Flugzeug starten.

27.06.2026

Hilfe für das Erdbebengebiet in Venezuela.Kai Moorschlatt/dpa

Hilfe für das Erdbebengebiet in Venezuela.Kai Moorschlatt/dpa

© Kai Moorschlatt/dpa

Nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela ist der fünfte Bundeswehr-Flieger ins Katastrophengebiet gestartet. Vom Fliegerhorst Wunstorf in Niedersachsen hob erneut eine Militärmaschine mit Hilfskräften, Medikamenten und Material ab, wie ein Sprecher der Luftwaffe bestätigte. 

Für Sonntag werden bereits zwei der Flugzeuge zurückerwartet. Ein weiteres soll anschließend erneut in die rund 8.200 Kilometer entfernte Krisenregion fliegen. „Es ist geplant, dass täglich ein Flugzeug von hier startet“, sagte der Sprecher. 

Zwei schwere Beben der Stärke 7,2 und 7,5 hatten am Mittwoch den Norden und das Zentrum Venezuelas erschüttert – im Abstand von nur 39 Sekunden. Schwere Schäden gab es besonders in La Guaira, wo der internationale Flughafen und der wichtigste Seehafen des südamerikanischen Landes liegen. 

Die Zahl der Toten lag bei mindestens 920, mehr als 3000 Menschen wurden verletzt. Befürchtet wird weiter, dass Tausende Menschen unter Trümmern eingeschlossen sein könnten.