Füchse lassen sich im Endspurt nicht auf Rechenspiele ein
Mit dem Patzer von Konkurrent Flensburg könnten den Füchsen in den letzten drei Partien schon zwei Siege genügen. Trainer Nicolej Krickau möchte sich aber nicht von Mathematik ablenken lassen.
Füchse-Trainer Nicolej Krickau erteilt Rechenspielen eine Absage. (Archivbild)Andreas Gora/dpa
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Auf Rechenspiele will sich Füchse-Trainer Nicolej Krickau vor den letzten drei Spielen in der Handball-Bundesliga mit Blick auf die Königsklassen-Qualifikation gar nicht erst einlassen. „Die Situation hat sich nicht verändert. Wir müssen unsere Spiele gewinnen“, sagte der Däne. Dann blieben die Berliner Tabellenzweiter und hätten die Champions-League-Qualifikation in jedem Fall sicher. Die ersten beiden Zähler sollen deshalb am Freitag beim Tabellen-13. ThSV Eisenach (20.00 Uhr/Dyn) her.
Vielleicht brauchen die Füchse aber auch keine drei Siege mehr, um ihr Ziel zu erreichen. Denn die überraschende Niederlage des direkten Konkurrenten SG Flensburg-Handewitt am letzten Sonntag beim TVB Stuttgart hat die Situation „deutlich verbessert“, wie Kapitän Max Darj feststellte. Zwei Siege in Eisenach und bei der MT Melsungen würden wohl schon reichen. Flensburg könnte dann im direkten Duell am letzten Spieltag zwar bei den Punkten gleichziehen. Die Berliner haben aber das deutlich bessere Torverhältnis.
Krickau fordert eine Steigerung von seinem Team
Aber Krickau warnt: „Wenn man sich zu sehr in vielleicht verliert, dann verlieren wir den Fokus.“. Zudem müsse sein Team sich zunächst einmal im Vergleich zum Remis gegen Hannover steigern. Im ersten Spiel nach der Länderspielpause fehlte den Berlinern noch der Spielfluss. „Wenn jeder Spieler mit fünf bis sieben Prozent zu wenig kommt, wird der gesamte Rhythmus gestört. Individuell waren wir nicht auf dem höchsten Niveau. Und unsere Energieleistung war nur 88 Prozent. Und das reicht nicht“, sagte Krickau.
Zum Kräftesammeln bekam das Team deshalb am letzten Wochenende frei. Denn auch das Spiel in Eisenach wird kein Selbstläufer. „Sie sind immer noch eine Mannschaft, die ganz viele Umstellungen machen. Und wir kennen alle den Hexenkessel dort. Das wird ein Faktor“, warnte der Füchse-Trainer.