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Füchse-Trainer lobt das Kollektiv: „Bedeutet sehr viel“

Die Füchse haben mit dem Champions-League-Sieg in Aalborg nicht nur den Gruppensieg perfekt gemacht, der Auftritt war auch spielerisch ein Schritt nach vorn.

05.03.2026

Füchse-Trainer Nicolej Krickau darf sich über den Gruppensieg in der Champions League freuenFrank Molter/dpa

Füchse-Trainer Nicolej Krickau darf sich über den Gruppensieg in der Champions League freuenFrank Molter/dpa

© Frank Molter/dpa

Die Handballer der Füchse Berlin haben mit dem vorzeitigen Gruppensieg in der Champions League ein erstes Etappenziel erreicht und den Aufwärtstrend bestätigt. „Ich bin superzufrieden mit der Leistung. Wir waren technisch sehr, sehr stark. Das war der Schlüssel“, sagte Trainer Nicolej Krickau nach dem 35:31-Auswärtssieg beim dänischen Meister Aalborg Handbold am Mittwochabend.

Damit ist das letzte Gruppenspiel nächste Woche Donnerstag daheim gegen den HBC Nantes ohne Bedeutung. „Es ist ein Stückchen vorteilhaft“, sagte deshalb Manager Bob Hanning. Denn die Füchse könnten dann Kräfte schonen. Für die Berliner geht es aber auch darum, sich stetig zu steigern. „Wir müssen so viel Qualität wie möglich in unserem Werkzeugkasten haben“, sagte Krickau.

Spielfreies Wochenende bringt neue Möglichkeiten

Sprich, das Spiel muss variabler werden und darf sich nicht nur auf Welthandballer Mathias Gidsel konzentrieren. Und da war der Erfolg in Aalborg ein großer Schritt in die richtige Richtung. Zehn verschiedene Torschützen sprachen für die Breite im Team. Für Krickau ein gutes Zeichen. „Ich bin sehr, sehr zufrieden mit unserem Wechselrhythmus. Das bedeutet sehr viel für eine Mannschaft wie uns. So können wir das Niveau über 60 Minuten halten“, sagte der 39-jährige Däne.

Und da die Füchse am Wochenende spielfrei haben, weil die Bundesligapartie beim HSV Hamburg vor Weihnachten vorgezogen wurde, bleibt nun auch mehr Zeit für Regeneration und Training. Am Wochenende bekommt das Team frei, anschließend soll am Feinschliff gearbeitet werden. „Es hilft natürlich, jetzt auch einmal ein paar Abläufe zu trainieren. Es ist mal Zeit, auch ein bisschen was als Mannschaft zu tun, was wir bisher ja gar nicht hatten“, sagte Hanning.