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Frost bedroht Obstblüte

Der angesagte Nachtfrost kann die Obstblüte in Plantagen und Kleingärten empfindlich treffen. Wo es möglich ist, versuchen Obstbauern ihre Bäume zu schützen.

21.04.2026

Empfindliche Blüten: Obstbauern in Sachsen und Sachsen-Anhalt blicken mit Sorge auf die bevorstehenden Nachtfröste. (Archivbild)Matthias Bein/dpa

Empfindliche Blüten: Obstbauern in Sachsen und Sachsen-Anhalt blicken mit Sorge auf die bevorstehenden Nachtfröste. (Archivbild)Matthias Bein/dpa

© Matthias Bein/dpa

Obstbauern in Sachsen und Sachsen-Anhalt blicken mit Sorgen auf die bevorstehende Frostnacht. Die Kirschbäume stünden in voller Blüte und die sei extrem empfindlich für Minusgrade, sagte Carmen Stefanie Kaps vom Obstbauverband beider Länder. 

Wo es möglich ist, werde versucht, die Blüten durch wärmende Feuer oder Frostschutzberegnung zu schützen. Die Feuer seien aber teuer und für die Beregnung viel Wasser nötig, erläuterte Kaps, „Man muss es die ganze Nacht durchregnen lassen und das auf mehreren Hektar.“

Frost kann die Obstblüten in Plantagen und Kleingärten empfindlich treffen. (Archivbild)Matthias Bein/dpa

Frost kann die Obstblüten in Plantagen und Kleingärten empfindlich treffen. (Archivbild)Matthias Bein/dpa

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Laut Deutschem Wetterdienst ist in der Nacht zu Mittwoch gebietsweise Frost möglich. Winzer im sächsischen Elbtal hatten angekündigt, ihre Weinreben mit Feuern vor Minusgraden schützen zu wollen. Obstbauern und Kleingärtner ist das Frühjahr 2024 noch böse in Erinnerung: Damals hatten mehrere Frostnächte die Obsternte in Plantagen und Gärten weitgehend zunichtegemacht.