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Freiwillige Polizeihelfer: Mehr Nähe zu Bürgern

Rund 275 Ehrenamtliche sind im freiwilligen Polizeidienst in Hessen unterwegs und kümmern sich um Sicherheit. Wie sie Bürgernähe leben und warum „Sheriff spielen“ tabu ist.

16.04.2026

Die Helfer im freiwilligen Polizeidienst unterstützen die Polizei vor Ort als „Augen und Ohren“ und sind Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger. Michael Bauer/dpa

Die Helfer im freiwilligen Polizeidienst unterstützen die Polizei vor Ort als „Augen und Ohren“ und sind Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger. Michael Bauer/dpa

© Michael Bauer/dpa

Vor rund einem Vierteljahrhundert sind in Hessen die ersten freiwilligen Polizeihelferinnen und Polizeihelfer eingesetzt worden. Aus den damals 90 Ehrenamtlern sind nach Angaben des Innenministeriums aktuell rund 275 aktive Polizeihelferinnen und -helfer geworden, die in 97 Kommunen ihren Dienst tun.

Die Polizei betont, dass der Dienst keine klassischen Polizeiaufgaben ersetzt. Die freiwilligen Helfer seien „Bürger in Uniform“, die zuhörten, Hinweise aufnähmen und weitergäben, betont das Polizeipräsidium Südosthessen. Ihre Stärke liege darin, Zeit zu haben und als Ansprechpartner vor Ort präsent zu sein.

Wichtig sei die richtige Motivation: Wer „Sheriff spielen“ wolle, sei ungeeignet, betonen Helfer und Verantwortliche. Entscheidend seien Kommunikationsbereitschaft und der Wille, sich für die Allgemeinheit zu engagieren.

Neben ihrer Dienstuniform verfügen die freiwilligen Polizeihelfer über ein Diensthandy und ein Pfefferspray, das sie nur zur Notwehr und Nothilfe einsetzen dürfen.Michael Bauer/DPA

Neben ihrer Dienstuniform verfügen die freiwilligen Polizeihelfer über ein Diensthandy und ein Pfefferspray, das sie nur zur Notwehr und Nothilfe einsetzen dürfen.Michael Bauer/DPA

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