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Flottenabbau: Flughäfen in Sachsen vorerst nicht betroffen

Hohe Kerosinpreise, Streiks und alte Flieger: Lufthansa stellt 27 Jets ab. Weshalb die Flughäfen in Sachsen trotzdem noch verschont bleiben – vorerst.

16.04.2026

Flottenabbau bei Lufthansa Cityline: Flughäfen in Sachsen vorerst nicht betroffen. (Archivbild)Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Flottenabbau bei Lufthansa Cityline: Flughäfen in Sachsen vorerst nicht betroffen. (Archivbild)Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

© Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Die geplante Stilllegung mehrerer Flugzeuge der Fluggesellschaften Lufthansa und Lufthansa Cityline hat derzeit keine Auswirkungen auf die Airports in Dresden und Leipzig. Das sagte ein Sprecher der Mitteldeutschen Flughafen AG auf Anfrage. Weitere Angaben wollte er nicht machen. Zuvor hatten die „Leipziger Volkszeitung“ und die „Sächsischer Zeitung“ darüber berichtet. Cityline spielte bislang eine wichtige Rolle im Zubringerverkehr zu den Drehkreuzen Frankfurt und München.

Lufthansa hatte angekündigt, die Flotte zusammenzustreichen. Als Grund für die Einschnitte nannte das Unternehmen die deutlich gestiegenen Kerosinpreise sowie die Kosten durch die laufenden Arbeitskämpfe. 

Als ersten Schritt plant der Konzern, bereits ab diesem Samstag die 27 älteren Jets der Cityline vom Typ Canadair CRJ am Boden zu lassen. Die Tochter soll komplett geschlossen werden. Die Jets stünden kurz vor dem Ende ihrer technischen Einsatzfähigkeit und hätten vergleichsweise hohe Betriebskosten, teilte Lufthansa mit. Damit könnten weitere Verluste der defizitären Fluggesellschaft reduziert werden. 

Es würden besonders ineffiziente Flugzeuge vorzeitig aus dem Flugbetrieb genommen, um weniger Kerosin am freien Markt zukaufen zu müssen. Der Kerosinverbrauch der Passagier-Airlines der Lufthansa Group sei auf Basis des Rohöl-Preises mit rund 80 Prozent überdurchschnittlich hoch abgesichert.