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Fliegenfischer-Verein bekommt Brandenburger Naturschutzpreis

Den Mitfliedern des Vereins Faio geht es nicht nur ums Angeln. Sie kümmern sich auch um gute Lebensbedingungen in den Flüssen. Das wird jetzt gewürdigt.

04.09.2026

Die selbstgebauten Köder sehen aus wie Fliegen. (Symbolbild)Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB

Die selbstgebauten Köder sehen aus wie Fliegen. (Symbolbild)Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB

Der Fliegenfischer-Verein Faio wird mit dem Naturschutzpreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Der Verein engagiere sich seit mehr als 30 Jahren für den Erhalt und die Wiederherstellung intakter Fließgewässerlandschaften im Nordwesten Brandenburgs, teilte das Umweltministerium zur Begründung mit.

„Ob an Dosse oder Stepenitz - sie leisten ganz konkret einen Beitrag dafür, dass auch viele bedrohte Arten wieder bessere Lebensbedingungen finden“, erklärte Umweltministerin Hanka Mittelstädt. Die Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.

Der Verein hat seinen Sitz und Berlin und vereint den Angaben nach 160 Anglerinnen und Angler aus beiden Bundesländern. Faio engagiere sich in der Region Prignitz unter anderem für die Wiederansiedlung von Lachsen und Meerforellen der Stepenitz. Die Angler bauten Laichkies und Totholz in Gewässer ein, um Laichplätze und Rückzugsräume zu schaffen, pflanzten Bäume und hielten Kiesbänke instand.

Fliegenfischen ist eine besondere Form des Angelns, bei der ein künstlicher Köder – die sogenannte Fliege – durch eine spezielle Wurftechnik über das Wasser geführt wird. Dabei wird die Angel aus dem Handgelenk geschwungen, sodass die lange Angelschnur den Köder wie eine echte Fliege über die Wasseroberfläche surren lässt.