dpa

Faltbare Fächer feiern Sommer-Comeback

Wedeln gegen die Hitze - mit Mustern oder frechen Sprüchen: Faltbare Handfächer sind das Sommer-Must-have.

26.06.2026

Fächer waren beim Tennis-Turnier im Juni in Berlin auf den Zuschauerrängen gefragt.Andreas Gora/dpa

Fächer waren beim Tennis-Turnier im Juni in Berlin auf den Zuschauerrängen gefragt.Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

Ob in der U-Bahn oder bei Open-Air-Events: Überall wird gewedelt. Faltbare Handfächer gehören bei Hitze mittlerweile zu einem gefragten Accessoire, um sich leichte Abkühlung zu verschaffen. Es gibt die faltbaren Windmacher mit Blumenmuster, im Zebralook und längst auch mit frechen Sprüchen drauf. 

Der Fächer seien wieder im Kommen - einer der Trends im Sommer, nicht nur in Berlin, meint Larissa Gleich, Gründerin eines Unternehmens in der Hauptstadt, das Fächer aus Bambus und Polyester-Stoff verkauft. Mit den Temperaturen steige auch die Nachfrage. 

Auch im Theater darf gewedelt werden

Aufs Wedeln setzt auch das Berliner Ensemble. „Wir sind vorbereitet, u.a. mit einer Nebeldusche im Hof, kostenlosen Fächern und gekühltem Wasser“, kündigte das Theater angesichts der Hitze an. Zuletzt fächelten sich auch die Zuschauer beim Berlin Tennis Open Luft zu.

Häufiger sind im Straßenbild und in Bahnen zudem Mini-Ventilatoren zu sehen, die unterwegs bei schweißtreibenden Temperaturen aus Handtaschen geholt werden. 

Kostbare historische Fächer sind Museums- und Sammlungsstücke. Ab dem 16. Jahrhundert sollen sich Faltfächer aus Ostasien in Europa verbreitet haben. Sie galten einst als Machtsymbol, aber auch als praktische Begleiter, um Hitze und Insekten zu vertreiben.

Fächer gewissermaßen als faltbare Windmaschinen sind gefragt.Sebastian Kahnert/dpa

Fächer gewissermaßen als faltbare Windmaschinen sind gefragt.Sebastian Kahnert/dpa

© Sebastian Kahnert/dpa

Für ein bisschen kühleren Wind: Bei Hitze sollen Handfächer helfen. (Archivbild)Oliver Berg/dpa

Für ein bisschen kühleren Wind: Bei Hitze sollen Handfächer helfen. (Archivbild)Oliver Berg/dpa

© Oliver Berg/dpa