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FCK erwartet in Magdeburg mentale Herausforderung

In Magdeburg will der 1. FC Kaiserslautern seine Ungeschlagen-Serie fortsetzen. Der lange verletzte Stürmer Ivan Prtajin steht wieder im Mannschaftstraining, soll aber die nötige Zeit bekommen.

10.09.2026

Der 1. FC Kaiserslautern will auch am Samstag in Magdeburg punkten. (Archivbild)Marc Schüler/dpa

Der 1. FC Kaiserslautern will auch am Samstag in Magdeburg punkten. (Archivbild)Marc Schüler/dpa

© Marc Schüler/dpa

Bei Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern ist Stürmer Ivan Prtajin nach rund achtmonatiger Verletzungspause wieder voll ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Der Kroate hatte Ende Januar einen Achillessehnenriss erlitten. Ein Comeback schon im Auswärtsspiel beim 1. FC Magdeburg am Samstag (13 Uhr/Sky) werde es aber nicht geben.

„Ivan war fast acht Monate komplett raus. Die Sehne ist laut unserer medizinischen Abteilung ausgeheilt. Wir wollen die Belastung für ihn im Training Schritt für Schritt weiter steigern“, sagte FCK-Trainer Torsten Lieberknecht. Dem Coach zufolge soll Prtajin die notwendige Zeit erhalten, um komplett fit zu werden: „Wenn wir alle davon überzeugt sind, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist, wird er - sofern er die Belastung in den nächsten Tagen und Wochen verkraftet - endlich wieder auf dem Platz zu sehen sein.“

Lieberknecht erwartet mentale Herausforderung

Beim FCM erwartet der 53 Jahre alte Coach, dass sein Team vor allem mental gefordert wird. „Bei Magdeburg sieht man schon seit einigen Jahren einen ähnlichen Prozess. Wir werden prozentual mit Sicherheit weniger Ballbesitz haben. Das sind Themen, die man gegen Magdeburg schon immer hat. Genau das macht aber auch den Reiz aus, dort zu bestehen und diese Aufgabe anzunehmen.“

Dass seine Mannschaft, die in fünf Pflichtspielen in dieser Saison bisher nicht verloren hat und mit acht Punkten in der Spitzengruppe der Liga steht, eine Selbstzufriedenheit an Tag legen wird, glaubt Lieberknecht nicht. „Der Prozess innerhalb der Mannschaft gemeinsam mit uns ist ein guter. Wir ordnen die Dinge sachlich ein und freuen uns über jeden Moment, sind dann aber wieder sehr fokussiert auf die nächste Aufgabe. Die heißt jetzt Magdeburg und ist schwer genug.“

Dort muss der FCK noch auf Naatan Skyttä (Knieverletzung) und Owen Gibs (Schambeinentzündung) verzichten. Beide Akteure konnten aber in dieser Woche ebenfalls schon wieder leicht trainierten.