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Ex-Kita-Mitarbeiter unter Missbrauchsverdacht – Ermittlungen

Die Staatsanwaltschaft Hanau prüft einen Verdacht auf sexuellen Missbrauch in einer Kita. Eltern wurden informiert, eine externe Fachperson unterstützt die Krisenbegleitung.

16.09.2026

Der frühere Kita-Mitarbeiter soll sich „unangemessen“ verhalten haben, geprüft wird ein sexueller Hintergrund. (Symbolbild)Patrick Pleul/dpa

Der frühere Kita-Mitarbeiter soll sich „unangemessen“ verhalten haben, geprüft wird ein sexueller Hintergrund. (Symbolbild)Patrick Pleul/dpa

© Patrick Pleul/dpa

Die Staatsanwaltschaft Hanau ermittelt gegen einen früheren Mitarbeiter einer Kindertagesstätte in Bad Soden-Salmünster im Main-Kinzig-Kreis wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Es gehe um den Verdacht einer strafbaren Handlung zum Nachteil eines Kindes, teilte die Behörde auf Anfrage mit. Nähere Angaben zum Verdächtigen und zum Fall machte die Staatsanwaltschaft nicht. Bis zu einer Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

Die Stadt Bad Soden-Salmünster hatte am Dienstagabend mitgeteilt, es gebe Vorwürfe gegen den ehemaligen Mitarbeiter wegen unangemessenen Verhaltens gegenüber Kindern. Es werde ein möglicher sexueller Hintergrund geprüft. Polizei und Staatsanwaltschaft seien sofort eingeschaltet worden. „Der betroffene Mitarbeiter ist nicht mehr in der Einrichtung beschäftigt.“

Experten zur Unterstützung eingeschaltet

Details zu den Vorwürfen und der Zahl womöglich betroffener Kinder nannte die Stadt nicht. Die Eltern der Kita-Kinder seien informiert, eine externe Fachperson für Kinderschutz und Krisenbegleitung werde hinzugezogen. Diese solle Kinder, Eltern und Beschäftigte unterstützen und die Einrichtung fachlich begleiten. Auch das Jugendamt sei als Fachaufsicht eingeschaltet worden. Zuvor hatte unter anderem das Nachrichtenportal hessenschau.de über den Fall berichtet.

„Der Schutz und das Wohlergehen der Kinder haben für uns oberste Priorität“, sagte Bürgermeister Dominik Brasch. „Wir setzen alles daran, die erhobenen Vorwürfe vollständig und unabhängig aufklären zu lassen und die zuständigen Behörden dabei umfassend zu unterstützen.“