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Ex-Kapitän Leistner: „Scheißegal-Mentalität“ hilft Hertha

Nach vielen Abgängen und wenigen Neuzugängen trauten Experten Hertha vor der Saison wenig zu. Ex-Kapitän Toni Leistner erklärt, was sich bei seinem früheren Team verändert hat.

23.10.2026

Leistner ist seinem Ex-Club noch verbunden. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

Leistner ist seinem Ex-Club noch verbunden. (Archivbild)Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

Ex-Herthaner Toni Leistner sieht bei seinen früheren Kollegen auch eine veränderte Einstellung als Grund für den Aufschwung in der 2. Bundesliga. „Es wurde einfach diese Scheißegal-Mentalität an den Tag gelegt: „Uns schreibt so und so jeder ab. Deswegen machen wir einfach unser Ding und ziehen das komplett von der ersten bis zur letzten Minute durch““, erklärte der frühere Kapitän der Berliner bei „At Broski - Die Sport-Show“. Dazu komme eine gute Teamchemie.

Nach Abgängen zahlreicher Leistungsträger im Sommer und nur weniger Neuzugänge galten die Berliner vor der Saison bei vielen Experten nicht als Kandidat für die Tabellenspitze. Genau da steht Hertha aber mit 22 Punkten aus den ersten acht Spielen.

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Leistner, der den Club im Sommer verließ, lobte auch die neue, offensivere Spielweise von Trainer Stefan Leitl. „Sie laufen viel höher an“, sagte der 36-Jährige. „Der langsame Leistner ist ja nicht mehr hinten, deswegen kann man höher anlaufen“, scherzte er.

Leistner ist der Hertha weiter verbunden. Nach dem Sieg in Dresden feierte er in der Kabine mit. Der 36-Jährige hat seine Profi-Laufbahn beendet, spielt aber noch bei Viktoria Potsdam in der sechsten Liga.