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Ex-Bundespräsident: CDU soll sich nach rechts abgrenzen

Christian Wulff warnt seine Partei davor, sich dem „Rechtsextremismus“ anzunähern oder dessen Themen zu übernehmen. Er hoffe, dass das alle begreifen, sagt er.

20.10.2026

Wulff sagte, man könne auch mit integrativer Arbeit Erfolg haben.Andreas Arnold/dpa

Wulff sagte, man könne auch mit integrativer Arbeit Erfolg haben.Andreas Arnold/dpa

© Andreas Arnold/dpa

Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff hat die CDU zur Abgrenzung nach rechts aufgerufen. In Richtung der bei einer Preisverleihung in Frankfurt anwesenden CDU-Abgeordneten sagte er, die Zukunft des Landes hänge davon ab, wie sich „die rechte demokratische Mitte zum Rechtsextremismus“ verhalte. Es hänge davon ab, ob sie sich in die Nähe des Rechtsextremismus begebe, deren Themen aufgreife oder, „ob sie sie zu Wasser, zu Lande zu Luft“ bekämpfe. 

In seiner niedersächsischen Heimatgemeinde Burgwedel habe die CDU-Bürgermeisterin bei der Wahl gut abgeschnitten, genauso die Oberbürgermeisterin in Osnabrück. „Wir waren noch Donnerstag vor der Wahl in der Moschee“, sagte Wulff. „Man kann integrativ, inklusiv arbeiten und dafür Erfolge erleben. Wenn man das nicht erkennt, wird man auch keinen Erfolg haben.“ Er hoffe, dass das einige, „die das nicht zu begreifen scheinen“, irgendwann verstehen.