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Europa Passage entschuldigt sich für CSD-Fahnen-Verbot

Warum wurden Menschen beim CSD mit Regenbogen-Flaggen abgewiesen? Die Europa Passage spricht von Missverständnissen und kündigt eine gemeinsame Prüfung der Vorfälle an.

04.08.2026

Am Hamburger Christopher Street Day nahmen am Samstag etwa 300.000 Menschen teil. (Archivbild)Markus Scholz/dpa

Am Hamburger Christopher Street Day nahmen am Samstag etwa 300.000 Menschen teil. (Archivbild)Markus Scholz/dpa

© Markus Scholz/dpa

Die Hamburger Europa Passage hat sich bei der queeren Community entschuldigt. „Bei uns feiert ihr bunt. Regenbogen-Flaggen und Transparente sind bei eurem Besuch selbstverständlich erlaubt“, teilte das Einkaufszentrum in der Innenstadt auf seiner Homepage mit. Zuvor waren am Rande der Parade zum Christopher Street Day am Samstag Menschen mit Regenbogen-Flaggen an zwei Eingängen unter Verweis auf das Hausrecht vom Sicherheitsdienst abgewiesen worden.

„Bei dem geschilderten Vorfall hat es sich um Einzelfälle und offenbar um ein Missverständnis gehandelt“, teilte die Europa Passage jetzt mit. Es habe keinerlei Anweisung des Center-Managements gegeben, dass Fahnen, Transparente oder dergleichen im Rahmen des CSD nicht mitgeführt oder in das Center mitgebracht werden dürften.

„Ein solches Verbot würde auch nicht zum Anspruch und zum Selbstverständnis der Europa Passage passen, die sich als offenes, vielfältiges und diskriminierungsfreies Haus versteht und alle Menschen willkommen heißt“, hieß es weiter. An dem Einkaufszentrum seien am Samstag zahlreiche Regenbogen-Flaggen als Zeichen dieser Haltung gehisst worden. Die Vorfälle sollen jetzt gemeinsam mit dem Sicherheitsdienst noch einmal geprüft werden.