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Etwa 74.000 Menschen beim Katholikentag in Würzburg

Volle Säle, dichtes Gedränge: Beim Katholikentag in Würzburg mussten viele Veranstaltungen wegen Überfüllung schließen. Der Ausrichter blickt nun nach NRW.

17.05.2026

Zehntausende Menschen bevölkerten den Katholikentag in Würzburg. (Archivbild)Sven Hoppe/dpa

Zehntausende Menschen bevölkerten den Katholikentag in Würzburg. (Archivbild)Sven Hoppe/dpa

© Sven Hoppe/dpa

Etwa 74.000 Menschen haben den Deutschen Katholikentag in Würzburg besucht. Verkauft worden seien um die 34.000 Tickets, sagte der Geschäftsführer des ausrichtenden Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Roland Vilsmaier. „Unsere Erwartungen wurden übertroffen. (...) Unsere Veranstaltungsorte waren sehr voll.“ Rund 40.000 Menschen seien seit Mittwoch als Laufpublikum ohne Eintrittskarte unterwegs gewesen.

Teils Überfüllung

Der Katholikentag ist ein großes Treffen von katholischen Christinnen und Christen in Deutschland. In Würzburg standen um die 900 Programmpunkte an, darunter Konzerte, Ausstellungen, Gottesdienste, vertrauliche Gespräche in kleiner Runde, Mitmach-Aktionen, Literatur, Theater, Kunstprojekte und mehr. Viele Angebote konnten kosten- und ticketfrei besucht werden, zahlreiche mussten zwischenzeitlich wegen Überfüllung geschlossen werden. 

ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp bedankte sich bei allen Mitwirkenden, darunter rund 1.200 ehrenamtliche Helfer. „Es war ein Katholikentag, bei dem viele ihre klare Haltung zum Ausdruck gebracht haben“, sagte sie zum Abschluss. „Wir wollen eine gerechte, eine solidarische und eine offene Gesellschaft. Die Demokratie in unserem Land ist uns sehr viel wert, und wir sind bereit, sie zu verteidigen.“

Das ZdK vertritt die katholischen Laien. Das Leitwort der Veranstaltung in Würzburg lautete „Hab Mut, steh auf!“. In zwei Jahren findet der nächste Katholikentag in Paderborn in Nordrhein-Westfalen statt.

Gottesdienste waten Teil des vielfältigen Programms.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Gottesdienste waten Teil des vielfältigen Programms.Karl-Josef Hildenbrand/dpa

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa