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Erster „Drag March“ beim Berliner CSD geplant

Glitzer, Protest und ein Hauch New York: Der erste sogenannte Drag March zieht vor dem CSD durch Berlin.

29.06.2026

Beim Berliner CSD soll es einen eigenen Drag March geben. (Archivbild)Wolfgang Kumm/dpa

Beim Berliner CSD soll es einen eigenen Drag March geben. (Archivbild)Wolfgang Kumm/dpa

© Wolfgang Kumm/dpa

Zum ersten Mal gibt es beim Berliner Christopher Street Day in diesem Jahr auch einen sogenannten Drag March. Damit solle ein Zeichen für Vielfalt, Respekt und demokratischen Zusammenhalt gesetzt werden, hieß es in einer Ankündigung der CSD-Veranstalter. Sogenannte Dragqueens sind meistens Männer, die oft im Rahmen von künstlerischen Performances Weiblichkeit darstellen oder parodieren, bei „Dragkings“ ist es umgekehrt. 

Der Berliner „Drag March“ soll am Freitag (24. Juli) vor der großen Parade zum Christopher Street Day stattfinden und an die Tradition des New Yorker Vorbilds anknüpfen. „Gleichzeitig setzt er ein Zeichen für eine Kulturform, die seit Jahrzehnten fester Bestandteil queeren Lebens, kreativen Ausdrucks und gesellschaftlichen Engagements ist.“ Der Umzug führt vom U-Bahnhof Bundestag zum Brandenburger Tor, wo am Abend eine weitere große CSD-Veranstaltung stattfindet. 

Der Berliner Christopher Street Day ist eine der größten Veranstaltungen der lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und queeren Community in Europa.