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Erneut Geflügelpest im Kreis Segeberg nachgewiesen

Die Geflügelpest kann sich zwischen Vögeln schnell ausbreiten. Wieder ist ein Stall betroffen. Eine Prognose des Landwirtschaftsministeriums dürfte die Geflügelhalter nicht beruhigen.

05.11.2026

Im Kreis Segeberg ist erneut die Geflügelpest in einer Geflügelhaltung ausgebrochen. (Symbolbild)Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

Im Kreis Segeberg ist erneut die Geflügelpest in einer Geflügelhaltung ausgebrochen. (Symbolbild)Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

© Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

In einer Geflügelhaltung in Hagen (Kreis Segeberg) ist die Geflügelpest ausgebrochen. Nach dem Nachweis des gefürchteten Virus wurden Restriktionszonen rund um den Stall gezogen, die bis in den Kreis Steinburg reichen, wie das Landratsamt dort mitteilte. Betroffen seien im Kreis Steinburg die Gebiete der Ämter Kellinghusen und Breitenburg. Dort muss das Geflügel in den Stall, auch darf kein lebendes Geflügel aus der Zone herausgebracht werden.

Im Kreis Segeberg war bereits Ende Oktober die Geflügelpest oder Vogelgrippe in einem Geflügelbetrieb in Bark ausgebrochen. Der Bestand wurde getötet.

Landwirtschaftsministerin Cornelia Schmachtenberg (CDU) rechnet mit weiteren Ausbrüchen. „Wir müssen uns in den kommenden Wochen auf ein schweres Geflügelpestgeschehen einstellen“, sagte sie Ende Oktober. Sie mahnte alle Geflügelhalter, vorsichtig zu sein, ihre Schutzmaßnahmen sorgfältig zu überprüfen und im Alltag einzuhalten.