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Erneut Bohrplattform in Sichtweite Usedoms im Einsatz

Vor Swinemünde arbeitet ein Unternehmen an der möglichen Förderung von Öl in der Ostsee. Nun ist erneut eine Bohrplattform dort aufgetaucht. Das ist der Grund.

02.10.2026

Schon Ende 2024 hatte CEP eine Bohrplattform bei Swinemünde im Einsatz. (Archivbild)Stefan Sauer/dpa

Schon Ende 2024 hatte CEP eine Bohrplattform bei Swinemünde im Einsatz. (Archivbild)Stefan Sauer/dpa

© Stefan Sauer/dpa

Im Auftrag des kanadischen Unternehmens Central European Petroleum (CEP) befindet sich erneut eine Bohrplattform in der Ostsee vor der polnischen Stadt Swinemünde (Swinoujscie) und nahe der Insel Usedom. Ein Unternehmenssprecher bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Anlage für CEP im Einsatz ist. 

Wie schon beim Einsatz einer Bohrplattform Ende 2024 bis Anfang 2025 in der Region ist die Anlage wieder von der deutschen Küste Usedoms aus sichtbar. Vertreter der Gemeine Heringsdorf zeigten sich überrascht.

CEP hatte sechs Kilometer von Swinemünde (Swinoujscie) entfernt probeweise bohren lassen und später mitgeteilt, auf ein großes Ölvorkommen gestoßen zu sein. Von einem vielversprechenden Feld war die Rede. Auf deutscher Seite traf das Vorhaben auf Kritik.

Aktuell gehe es um eine zweite Bohrung, die als Teil des weiteren Verfahrens behördlich vorgegeben sei, sagte der Unternehmenssprecher. Demnach sollen die Arbeiten einige Tage in Anspruch nehmen.