Ermittler suchen weiter nach Spuren nach Stromnetz-Sabotage
Die Polizei setzt ihre Ermittlungen nach dem Angriff auf das Stromnetz bei Jänschwalde fort. Der Einsatz vor Ort führt zu Sperrungen und Verkehrseinschränkungen.
Einsatzkräfte einer Polizeihundertschaft durchsuchten schon gestern großräumig die Umgebung. Frank Hammerschmidt/dpa
© Frank Hammerschmidt/dpa
Nach dem Angriff auf das Stromnetz in Südbrandenburg geht die Spurensuche der Polizei nahe dem Kraftwerk Jänschwalde weiter. Auch am heutigen Tag werden die Einsatzmaßnahmen am Umspannwerk in Turnow-Preilack fortgesetzt, wie die Polizei mitteilt. Es komme zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Landesstraße 50 sei gesperrt worden, berichtete ein dpa-Reporter vor Ort.
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— Polizei Brandenburg (@PolizeiBB) September 3, 2026
Auch am heutigen Tag werden die Einsatzmaßnahmen in Turnow-Preilack fortgesetzt. Daher kommt es weiterhin zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Betroffen ist insbesondere die L 50. pic.twitter.com/0apjchjgjV
Die Polizei ermittelt nach der Sabotage am Stromnetz unter anderem wegen der Bildung einer terroristischen Vereinigung. Sie sucht nach Beweismitteln und fahndet nach den Tätern.
Unbekannte hatten am Dienstagmorgen mit Hilfe selbstgebauter Flugkörper, die Silvesterraketen ähnelten, leitfähiges Material in Richtung der Höchstspannungsleitungen gelenkt. Mehr als ein Dutzend Vorrichtungen zu diesem Zweck sind bisher gefunden worden. Zu einem Stromausfall kam es laut Netzbetreiber nicht.