dpa

Entwarnung bei Stiller: VfB-Taktgeber zieht sich Prellung zu

Angelo Stiller wird in Hoffenheim nach einem Zusammenprall ausgewechselt. Nach der Ungewissheit über die Verletzung des Stuttgarter Leistungsträgers ist nun die Diagnose da.

13.09.2026

Angelo Stiller musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Uwe Anspach/dpa

Angelo Stiller musste verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Uwe Anspach/dpa

© Uwe Anspach/dpa

Mittelfeldspieler Angelo Stiller vom VfB Stuttgart hat sich bei seinem Zusammenprall im Hoffenheimer Strafraum nicht schwerer verletzt. Der 25-Jährige habe Glück und Unglück gehabt und nicht mehr als eine Prellung erlitten, teilte der schwäbische Fußball-Bundesligist einen Tag nach dem 1:2 bei der TSG 1899 Hoffenheim mit. 

Stiller war am Samstag in der 35. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt worden. Rund zehn Minuten zuvor war er nach einem Zusammenstoß zunächst liegengeblieben. Am Knie hatte er das Knie von TSG-Verteidiger Ozan Kabak abbekommen. Zunächst spielte Stiller nach einer Behandlung weiter, signalisierte aber wenig später doch, dass er ausgewechselt werden wolle. 

„Ich habe nur gehört, dass er ein Hämatom hat am Knie, das ihn beeinträchtigt hat“, hatte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß nach dem Schlusspfiff berichtet. „Ich weiß jetzt nicht, wie dramatisch es ist.“ Als dramatisch erwies sich die Diagnose nun nicht. 

Schiedsrichter-Entscheidung für Hoeneß nicht nachvollziehbar

Hoeneß war in der Szene ebenso wie VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth irritiert, dass es keinen Elfmeter gab und der Videobeweis nicht zum Einsatz kam. „Das ist ein Foulspiel“, urteilte Hoeneß, der sich die Wiederholung der Bilder angeschaut hatte. „Du siehst sofort, wie sein Knie wegschlackert, und es gibt keine Verzögerung zwischen Schlag und Schmerzempfinden. Er fällt und schreit sofort.“

Schiedsrichter Sven Jablonski habe ihm gesagt, die Szene nicht gesehen zu haben. „Dann hat er aber jemanden im Keller, der es für ihn sehen kann. Dann gibt es ja schon auch die Möglichkeit, ihm zumindest die Möglichkeit zu geben, das noch mal neu zu bewerten“, hatte Hoeneß moniert.