WM 2026

Entsetzen nach Falschmeldung über Messis Vater

Eine sehr beliebte argentinische Moderatorin verbreitet in einer Livesendung eine Falschnachricht über den Vater von Lionel Messi. Der Streamingdienst greift durch, sie geht von allein.

19.06.2026

Eine fatale Falschmeldung über Jorge Messi führte zu Konsequenzen in Argentinien. (Archivbild)Emma Garcia/dpa

Eine fatale Falschmeldung über Jorge Messi führte zu Konsequenzen in Argentinien. (Archivbild)Emma Garcia/dpa

© Emma Garcia/dpa

Nach einer fatalen Falschmeldung über Lionel Messis Vater Jorge hat sich die argentinische Schauspielerin und Moderatorin Florencia Peña bei der Familie des Fußball-Superstars öffentlich entschuldigt. In einer Sendung des Streamingdienstes Luzu TV hatte sie behauptet, Jorge Messi sei gestorben. Die an der Falschinformation beteiligten Mitarbeiter wurden entlassen, teilte Luzu TV mit. Peña beendete von sich aus die Zusammenarbeit, hieß es von beiden Seiten.

Peña: „Ich schäme mich sehr“ 

„Ich bitte die Familie Messi um Verzeihung für diesen schrecklichen Moment, den sie – wie ich mir vorstellen kann – gerade durchleben“, schrieb die 51-Jährige bei Instagram. Die Falschmeldung sei ihr mitten in der Live-Sendung von der Produktion der Sendung übermittelt worden. Einem Reporter sagte Peña laut argentinischen Medien: „Ich schäme mich sehr.“ Man habe sie gebeten, es zu sagen. „Ich stand unter Schock“.

Die Familie Messi hatte nach den Spekulationen über den Gesundheitszustand des 68 Jahren alten Jorge Messi eine Stellungnahme veröffentlicht. Sohn Lionel (38), der eine sehr enge Bindung zu seinem Vater hat, hatte nach seiner Dreierpack-Gala von WM-Titelverteidiger Argentinien gegen Algerien von schweren Zeiten gesprochen, die aber nichts mit dem Fußball zu tun hätten. 

Senderchef gibt Statement

„Die Familie Messi teilt mit, dass Jorge gesundheitliche Probleme hat. Derzeit steht er unter ärztlicher Beobachtung, erholt sich und zeigt angesichts seines Gesundheitszustands einen positiven Verlauf“, schrieb die Familie: „Angesichts der Berichte, Gerüchte und Spekulationen, die in den letzten Stunden kursiert sind, möchte die Familie ihr tiefes Unbehagen über den Mangel an Einfühlungsvermögen, Respekt und Skrupeln zum Ausdruck bringen, mit dem einige Personen eine streng private und familiäre Angelegenheit behandelt haben.“

Der Chef des Streamingdienstes betonte, „dass mich das, was gerade in der Sendung von Luzu passiert ist, genauso empört wie euch alle; das entspricht weder mir, noch dem, was wir mit unserer Arbeit vermitteln wollen. Ich lehne das voll und ganz ab.“