Entscheidungsspiel für Alba: „Selbstbewusst bleiben“
Wie schon im Viertelfinale muss Alba auch gegen Bamberg in ein Entscheidungsspiel. Das Momentum der Franken soll durch den bisher so wichtigen Heimvorteil gestoppt werden.
Flügelspieler Michael Rataj war am Samstag bester Berliner Akteur.Daniel Löb/dpa
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Nach dem zweiten vergebenen Matchball zum Finaleinzug in der Basketball-Bundesliga steht Alba Berlin wieder vor einem Entscheidungsspiel. In der Best-of-Five-Serie geht es an diesem Dienstag (20.30 Uhr/Dyn) in der Berliner Max-Schmeling-Halle gegen die Bamberg Baskets.
„Jetzt haben beide denselben Druck. Sie haben nach den beiden Siegen das Selbstbewusstsein, wir haben das Selbstbewusstsein durch den Heimvorteil. Diese Balance müssen wir auf unsere Seite ziehen“, sagte Sportdirektor Himar Ojeda nach der 67:81-Pleite im vierten Spiel. Alba verspielte in Bamberg eine 2:0-Führung in der Halbfinalserie.
Für Ojeda ist das aber keine Überraschung. „Das ist genau die Serie, die wir so erwartet haben. Wir wussten von Anfang an, dass es schwierig wird gegen einen ebenbürtigen Gegner“, sagte er und fügte hinzu: „Nur weil wir Zweiter geworden sind, heißt das nicht, dass wir besser sind als die Teams, die direkt hinter uns stehen. Bamberg hatte dieselben Pluspunkte.“
Heimvorteil bisher wichtiger Faktor
Somit haben nun beide Teams ihre Heimspiele gewonnen – teilweise deutlich. „Man sieht, dass der Heimvorteil ein sehr wichtiger Faktor in dieser Serie ist“, meinte Ojeda. „Wir müssen selbstbewusst bleiben. Und in Berlin wird das wieder ganz anders ausschauen“, sagte Flügelspieler Michael Rataj. Um das Momentum wieder auf seine Seite ziehen zu können, muss Alba aber zu der Form der ersten beiden Partien zurückfinden. Das gilt vor allem für die Offensive. So ist unter anderem die Berliner Dreierquote in der Serie kontinuierlich von Spiel zu Spiel gesunken – lag zuletzt nur noch bei 21 Prozent.
Die Alba-Spieler können nur noch zuschauen, wie Bambergs Demarcus Demonia den Ball in den Korb dunktDaniel Löb/dpa
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