Energie Cottbus quält sich gegen Schweinfurt zum Sieg
Nach drei sieglosen Ligaspielen findet Cottbus auf die Erfolgsspur zurück. Gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten musste sich die Mannschaft aber sehr anstrengen.
Axel Borgmann (r) drehte das Spiel von Energie Cottbus. (Archivbild)Frank Hammerschmidt/dpa
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Der FC Energie Cottbus bleibt in der Spitzengruppe der 3. Liga und ist zumindest zwischenzeitlich wieder Tabellenführer: Mit dem 2:1 (2:1) gegen den Tabellenletzten 1. FC Schweinfurt feierten die Lausitzer ihren zwölften Saisonsieg. Moritz Hannemann (23.) und Axel Borgmann (44.) trafen für Cottbus im Leag Energie Stadion. Erik Shuranov (19.) hatte zuvor die Gäste in Führung gebracht.
Trainer Claus-Dieter Wollitz beorderte Dominik Pelivan zurück in die Startelf, Jannis Boziaris nahm dafür auf der Ersatzbank Platz. Die Cottbuser hatten die Spielkontrolle, taten sich gegen die tief stehenden Schweinfurter allerdings schwer. Die Gäste agierten mit einer Fünferkette vor dem eigenen Strafraum, Energie hatte anfangs wenig kreative Momente.
Cottbus trotz Rückstand nicht geschockt
Durch einen Konter kam Schweinfurt zur Führung – Torschütze Shuranov war erst kurz vor Spielbeginn in die Startelf gerückt. Die Reaktion des FC Energie war eines Spitzenteams würdig. Cottbus erhöhte die Präsenz im Strafraum und kam nach einer Kurzpass-Stafette zum Ausgleich durch Hannemann (23.). Auch das zweite Tor bereitete Erik Engelhardt vor: Seine Flanke köpfte Kapitän Borgmann zur Führung ins Tor (44.).
Großes Glück für Energie: Direkt vor der Pause foulte Nyamekye Awortwie-Grant den Schweinfurter Joshua Endres Elfmeter-verdächtig. Schiedsrichter Christian Ballweg entschied auf Freistoß an der Strafraumgrenze. Den Freistoß des einstigen Erstliga-Profis Johannes Geis parierte FCE-Keeper Marius Funk.
Nach der Pause blieb das Spiel lange offen: Cottbus agierte zu ideenlos, um die Schweinfurter in mehr in Bedrängnis zu bringen. Stattdessen mussten die Lausitzer bis in die siebenminütige Nachspielzeit zittern, ehe sie erleichtert den glanzlosen Arbeitssieg bejubeln konnten.