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Elversberg klettert mit Sieg gegen Magdeburg auf Platz zwei

Die Elversberg mischt weiter munter im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga mit. Für den 1. FC Magdeburg wird die Lage im Tabellenkeller dagegen immer bedrohlicher.

06.03.2026

Elversberg und Magdeburg lieferten sich ein intensives Duell.Uwe Anspach/dpa

Elversberg und Magdeburg lieferten sich ein intensives Duell.Uwe Anspach/dpa

© Uwe Anspach/dpa

Die SV Elversberg ist dank eines 1:0 (0:0) gegen den 1. FC Magdeburg zumindest über Nacht auf einen direkten Aufstiegsplatz in der 2. Fußball-Bundesliga gesprungen. Vor 8.652 Zuschauern erzielte Lukasz Poreba in der 85. Minute das Siegtor für die Saarländer, die als Tabellenzweiter jetzt 48 Punkte auf dem Konto haben. 

Für den FCM wird die Lage im Abstiegskampf nach der vierten Pleite in Serie dagegen immer bedrohlicher. Mit 23 Zählern bleibt das Team von Trainer Petrik Sander auf Platz 17 und kann am Wochenende auch noch vom punktgleichen Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth überflügelt werden. 

Viel Aufwand, wenig Ertrag

Es dauerte eine Viertelstunde, bis die spielbestimmenden Hausherren zur ersten Chance kamen. Einen direkten Freistoß von Lukas Petkov konnte FCM-Torwart Dominik Reimann parieren. Zehn Minuten später rettete der 28-Jährige gegen Immanuel Pherai erneut bravourös.

War ein starker Rückhalt seiner Mannschaft: Magdeburgs Torwart Dominik Reimann.Uwe Anspach/dpa

War ein starker Rückhalt seiner Mannschaft: Magdeburgs Torwart Dominik Reimann.Uwe Anspach/dpa

© Uwe Anspach/dpa

Doch auch die Magdeburger, die vornehmlich auf Konter setzten, erarbeiteten sich gute Möglichkeiten. Erst kam Mateusz Zukowski aus acht Metern völlig frei zum Abschluss, traf den Ball aber nicht richtig. Dann scheiterte Dariusz Stalmach mit einem Kopfball aus Nahdistanz am glänzend reagierenden SVE-Keeper Nicolas Kristof.

Nach dem Wechsel erhöhten die Hausherren den Druck. Trotz einiger Chancen Mitte der zweiten Halbzeit wollte der Führungstreffer lange jedoch nicht gelingen. Entweder war im letzten Moment ein Magdeburger Bein oder Reimann im Weg. Bei einem Pfostenschuss von Petkov (79.) kam auch noch Pech hinzu. Doch dann erlöste Poreba die SVE mit einem platzierten Schuss ins Eck.