Elf Gesteinsteile nach Einschlag von Meteoriten gefunden
Der größte Fund ist laut Polizei so groß wie ein Tennisball. Doch es sind noch weitere kleine Fragmente des Meteors in und um das Wohnhaus in Koblenz aufgetaucht.
Insgesamt sind elf Teile gefunden worden, darunter auch einige kleine.Thomas Frey/dpa/dpa-tmn
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Nach dem Einschlag eines Meteoriten in ein Koblenzer Hausdach sind inzwischen insgesamt elf Gesteinsteile gefunden worden. Neben dem größten Stein, etwa so groß wie ein Tennisball, seien noch zehn weitere Fragmente in und am Wohnanwesen entdeckt worden, teilte die Polizei in Koblenz mit. Sie hätten ein Gewicht von 6 bis 161 Gramm.
„Laienhaft betrachtet handelt es sich um „Gestein““, teilte die Polizei mit. Eine genauere Einordnung könne nur durch einen Sachverständigen erfolgen. Bislang sei nur der Schaden an dem Wohnhaus im Koblenzer Stadtteil Güls bekannt. Die Polizei teilte mit, sie suche nicht aktiv nach weiteren Gesteinsteilen.
Wem gehören die Steine?
Inzwischen seien die Besitzansprüche geklärt: Demnach stehe der Fund dem Grundstückseigentümer zu, der selbst über den weiteren Verbleib entscheiden könne, teilte die Polizei mit. Das Gestein, das sich noch in der Verwahrung der Polizei befinde, werde heute übergeben. Angaben zum Eigentümer mache die Polizei nicht.
Es habe sich bereits ein Experte des Instituts für Planetologie dafür interessiert gezeigt, den größten Stein in Augenschein zu nehmen, hieß es von der Polizei.
Bei dem Einschlag am Sonntagabend entstand nach Angaben des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz ein etwa fußballgroßes Loch. Der Meteoritenteil traf erst das Dach und dann das Schlafzimmer des Hauses – verletzt wurde aber niemand.