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Eisbären mit heftiger CHL-Pleite gegen Davos

Die Eisbären leisten sich im Eishockey-Europapokal einen kapitalen Fehlstart. Nach dem 2:6 in Genf kassieren die Berliner auch beim zweiten Schweizer Gegner eine deutliche Niederlage.

06.09.2026

Der neue Cheftrainer Éric Dubois musste sich mit den Eisbären Berlin auch in Davos geschlagen geben. (Archivbild) Elisa Schu/dpa

Der neue Cheftrainer Éric Dubois musste sich mit den Eisbären Berlin auch in Davos geschlagen geben. (Archivbild) Elisa Schu/dpa

© Elisa Schu/dpa

 Die Eisbären Berlin haben auch ihr zweites Hauptrundenspiel in der Champions Hockey League (CHL) klar verloren. Der deutsche Meister unterlag dem Schweizer Spitzenclub HC Davos mit 2:8 (0:3, 1:3, 1:2). Leonhard Pföderl erzielte beide Tore der Hauptstädter, die am Freitag bereits mit 2:6 bei Genève-Servette HC verloren hatten.

Vor 4.333 Zuschauern in der Davoser Arena hatten die Gäste von Beginn an große Probleme mit dem schnellen Angriffsspiel der Hausherren. Enzo Corvi erzielte in der vierten Minute den Führungstreffer des Schweizer Vizemeisters, Valentin Nussbaumer (9.) und Brendan Lemieux (12.) bauten den Vorsprung aus.

Zeitstrafen rächen sich

Nach der ersten Pause leisteten sich beide Teams zahlreiche Zeitstrafen. Davon profitierten die Davoser: Adam Tambellini traf im Powerplay (24.), Simon Ryfors erhöhte auf 5:0, als zwei Berliner auf der Strafbank saßen (25.). Pföderl verkürzte mit einem Überzahltor für die Eisbären (36.), doch zwölf Sekunden vor dem Drittelende stellte Calle Andersson den alten Abstand wieder her.

Im Schlussabschnitt ersetzte Jack LaFontaine Jonas Neffin im Tor der Berliner. Pföderl erzielte sein zweites Powerplay-Tor (44.), ehe Guus van der Kaaij (47.) und Nico Gross (49.) den Kantersieg der Schweizer perfekt machten